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Fördermöglichkeiten

  • Schutzschild für Vereine in Not

    Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Landesregierung übernimmt Verantwortung dafür, dass die Strukturen den gemeinnützigen Organisationen nicht durch die Folgen der Pandemie wegbrechen. Denn diese sind eine tragende Säule unserer Gesellschaft.

    Die Zuschüsse können für Ausgaben wie Miet- und Pachtkosten, Nebenkosten wie Wasser-, Strom- und Gasrechnungen, notwendige und unabwendbare Instandhaltungsarbeiten, Kosten für Projekte und Veranstaltungen, die pandemiebedingt abgesagt werden mussten, sowie für laufende Verpflichtungen aus Krediten und Darlehen beantragt werden, sofern alle eigenen Rücklagen und Ansparungen aufgebraucht sind.

    Das Programm läuft von 1. Mai bis 31. Dezember 2020 und wird im Auftrag der Landesregierung für Sportvereine vom Landessportbund bzw. den regionalen Sportbünden, für Kulturvereine von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur sowie für alle anderen Vereine von der ADD abgewickelt.

    Hier finden Sie die Richtlinie für das Hilfsprogramm.

    Antragsberechtigt sind gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz haben, keine anderen wirtschaftlichen Hilfen in Anspruch nehmen konnten bzw. ausgeschöpft haben und einen Liquiditätsengpass nachweisen können, der nach dem 11. März 2020 eingetreten ist. Anträge können ab dem 4. Mai 2020 unbürokratisch online gestellt werden. Alle Informationen sind ab 4. Mai 2020 auf dem Ehrenamtsportal der Landesregierung unter https://wir-tun-was.rlp.de/de/service/corona-pandemie/#c115609 abrufbar.
  • Landesregierung förder nachbarschaftliche Netzwerke

    Die Landesregierung unterstützt Kommunen dabei, Anlaufstellen und Informations-telefone für Menschen einzurichten, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes zu den Corona-Risikogruppen gehören. „Soziale Distanz bedeutet in Rheinland-Pfalz nicht soziale Kälte. Bei uns im Land wird Zusammenhalt gelebt. Das wollen wir unterstützen und den Aus- oder Aufbau von nachbarschaftlichen Netzwerken fördern“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

    Über diese Netzwerke sollen Hilfsangebote, wie beispielsweise ehrenamtliche Einkaufshilfen, vermittelt werden. Für den Aus- oder Aufbau dieser nachbarschaftlichen Netzwerke stellt das Sozialministerium zunächst 360.000 Euro als Unterstützung für Landkreise und kreisfreie Städte zur Verfügung.

    Voraussetzung ist, dass es eine oder mehrere Vernetzungsstellen gibt, die Hilfesuchende aus den besonders gefährdeten Gruppen an ehrenamtliche oder hauptamtliche Helfer vermitteln. Die Vernetzungsstellen können bei kommunalen Ansprechpartnern, beispielsweise den Seniorenbüros, den Gemeindeschwesternplus, den Pflegestrukturplanern oder Ortsvorstehern, aber auch freien Trägern, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden eingerichtet werden. Das Budget kann zum Beispiel dafür eingesetzt werden, eine telefonische Hotline einzurichten oder Ehrenamtliche zu unterstützen.

    Diese Förderung in Höhe von 10.000 Euro würde vom Landkreis Mayen-Koblenz auf die kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden gleichmäßig aufgeteilt.

  • Unterstützungsangebot für selbstorganisierte, bürgerschaftliche Projekte der Nachbarschaftshilfe in der Corona-Pandemie der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

    Neben den etablierten, von der Landesregierung geförderten Strukturen der Nachbarschaftshilfe und Ehrenamtsförderung entstehen derzeit vielerorts neue Hilfsangebote und Plattformen von Kommunen, Unternehmen, studentischen Initiativen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Diese Angebote sind sehr wichtig, um in der aktuellen Situation betroffene Bürgerinnen und Bürger, vor allem Seniorinnen und Senioren, erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen sowohl mit Einkaufsdiensten als auch psychosozialen Angeboten zu unterstützen.

    Auch diese selbstorganisierten Initiativen will das Land nach Kräften unterstützen. Hierfür hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer – ergänzend zum Förderprogramm des Sozialministeriums für kommunale nachbarschaftliche Netzwerke – einen neuen Projektefonds ins Leben gerufen, um den vielerorts entstehenden, kleinen und selbstorganisierten Hilfsprojekten eine unkomplizierte Förderung anzubieten. Diese Initiativen entstehen aus eigenem Antrieb, aus Verantwortung für die Gesellschaft und den Nächsten. Die Engagierten fragen dabei nicht nach bürokratischen Regeln oder Kostenerstattung. Sie packen an und tun etwas.

    Gleichwohl ist es wichtig, dass die Landesregierung hierfür Schutzmaßnahmen bietet, wie insbesondere Absicherung durch Unfallversicherungs- und Haftpflichtschutz. Darüber hinaus braucht es aber ggf. auch kleine finanzielle Unterstützungen, die diesen Projekten helfen, ihre Aktionen einfacher oder besser umsetzen zu können. Hierzu dient das neue Förderangebot. Selbstorganisierte Projekte können hierüber unbürokratisch bis zu 500,00 € für ihre Aufwendungen erhalten.

    Bei der Beantragung der Hilfe bitten wir den u.a. Flyer zu beachten und das u.a. Formular zu verwenden.

    Nach Eingang Ihres Antrages wird die Staatskanzlei unverzüglich über die Höhe der Zuwendung entscheiden und Sie benachrichtigen.

    Hier finden Sie die Modalitäten der Antragstellung im Einzelnen: 

    Flyer "Unterstützung selbstorganisierter, bürgerschaftlicher Projekte der Nachbarschaftshilfe in der Corona-Pandemie" (PDF)

    "Formular für die Beantragung von Zuwendungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfen in der Corona-Pandemie" (PDF)

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