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Zensus 2022

Wie viele Einwohner hat Deutschland, wie leben und arbeiten die Menschen? Der Zensus 2022 gibt Antworten darauf und ist maßgebend für viele finanz- und gesellschaftspolitische Entscheidungen. Dabei liefert er wichtige Grundlagen für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Wichtige Eckdaten werden dabei durch persönliche Befragungen erhoben. Um diese durchführen zu können, ist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz aktuell auf der Suche nach 300 sogenannten Interviewern.

Die Interviewer werden im Zeitraum von Mai bis August 2022 in der Regel rund 150 Befragungen mit Auskunftspflichtigen im Kreis Mayen- Koblenz durchführen. Dafür erhalten sie eine attraktive Aufwandsentschädigung, die von der Anzahl der Befragungen, der angetroffenen Personen und weiteren Faktoren abhängt und im Durchschnitt rund 800 Euro beträgt. In der gesamten Bundesrepublik Deutschland werden nicht mehr als rund zehn Prozent der Bevölkerung befragt.

Wer sich die Tätigkeit als Interviewer beim Zensus 2022 vorstellen kann, kann sich ab sofort registrieren. 

Rückfragen können per E-Mail an oder telefonisch unter 0261/108-749 gestellt werden.

  • Warum wird der Zensus 2022 durchgeführt?

    Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird. Mit dem Zensus 2022 nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus von 2021 in das Jahr 2022 verschoben.

  • Welche Anforderungen gibt es noch an dieses Ehrenamt?

    Erhebungsbeauftragte müssen:

    • zu Beginn der Tätigkeit volljährig sein
    • zur Verschwiegenheit verpflichtet sein
    • telefonisch erreichbar sein
    • über mindestens gute Deutschkenntnisse und ggf. über weitere Fremdsprachenkenntnisse verfügen
    • zuverlässig, genau und verantwortungsbewusst arbeiten
    • sympathisch, vertrauenswürdig und serviceorientiert auftreten
    • kontaktfreudig, redegewandt und selbstsicher sein,
    • zeitlich flexibel sein, insbesondere zwischen Mai und September 2022
    • sich selbst und ihre Arbeit gut organisieren können
    • mobil und je nach Einsatzgebiet optimalerweise mit eigenem Fahrzeug ausgestattet sein
    • möglichst gute Ortskenntnisse mitbringen
  • In welchen Fällen kann ich kein Erhebungsbeauftragter werden?
    • Befürchtung, dass der Erhebungsbeauftragte seine Erkenntnisse für sachfremde Zwecke nutzen könnten
    • Zugehörigkeit zu Berufsgruppen, bei denen Interessenkonflikte aus der Erhebungstätigkeit erwachsen könnten (z. B. im polizeilichen Vollzugsdienst Tätige oder Finanzbeamtinnen und Finanzbeamte)
    • offen zu Tage tretende weltanschauliche, politische oder religiöse Gesinnung, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellt
    • Erkenntnisse über Vorstrafen
  • Wie lange habe ich Zeit für die Interviews?

    Der Zensusstichtag ist der 15. Mai 2022. Es stehen 12 Wochen zur Verfügung, um die Befragungen durchzuführen und die Rückmeldungen in der Erhebungsstelle abzugeben.

  • Wie geht es weiter , wenn ich mich registriert habe?

    Im Rahmen der Bewerbung wird die Erhebungsstelle ein kurzes Gespräch mit Ihnen führen und anschließend eine Entscheidung treffen, ob Sie als Erhebungsbeauftragte mitwirken.

    Die Erhebungsbeauftragten  werden für ihre Tätigkeit schriftlich bestellt. Der Empfang des Schreibens ist von den Erhebungsbeauftragten mittels Formular zu bestätigen.

    Sollte es zu keinem Einsatz kommen erhalten Sie ein Ablehnungsschreiben.

  • Wann und wo finden die Schulungen statt?

    Die Schulungen beginnen im Januar 2022 und laufen bis April 2022.

    Sie erhalten hierfür rechtzeitig einen Termin, der sich danach richtet wie viele Erhebungsbeauftragte sich melden. Die Schulungen werden als Präsenzschulung durchgeführt. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandspauschale von 50 Euro. Die Schulungsorte versuchen wir an verschiedenen Orten im Kreis anzubieten.

  • Wie hoch ist die Aufwandsentschädigung ?

    Die Aufwandsentschädigung ist steuerfrei, da Sie kein steuerpflichtiges Gehalt darstellt.

    Im Durchschnitt beträgt die Aufwandsentschädigung ca. 800 Euro. Die Höhe ist abhängig von der Anzahl und Art der zu befragenden Anschriften und dem Reaktionsverhalten der Auskunftspflichtigen.

    Nähere Informationen erhalten die Erhebungsbeauftragten im Rahmen der Schulungen.

  • Wo wird die Erhebungsstelle des Zensus sein?

    Die Erhebungsstelle wird im Kreishaus untergebracht sein.

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