Ausländerbehörde

Hier finden Sie alle Leistungen der Ausländerbehörde:

Einbürgerung

Zuständige Mitarbeiter

Leistungsbeschreibung

Ausländerinnen und Ausländer können unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben. Im Regelfall müssen folgende Anforderungen erfüllt sein:

  • Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsrecht als Unions- oder Schweizerbürgerinnen bzw. -bürger,
  • mindestens acht Jahre Inlandsaufenthalt,
  • Unterhaltsfähigkeit,
  • ausreichende Deutschkenntnisse,
  • staatsbürgerliches Grundwissen,
  • keine Mehrstaatigkeit,
  • nicht bestraft,
  • Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unseres Grundgesetzes, keine Anhaltspunkte für eine extremistische oder terroristische Betätigung.
Für besondere Fallkonstellationen gibt es besondere Einbürgerungsgrundlagen. Über diese Besonderheiten und Ausnahmen von den Regelvoraussetzungen beraten die Einbürgerungsbehörden.  

Ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen erhalten Sie unter

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz



Beispiele:


Sie können frei entscheiden, wo Sie Ihren Wohnsitz haben möchten.
Sie haben das Recht auf freie Berufswahl und das Recht der Gewerbefreiheit.
Sie haben einen vollständigen Schutz vor Ausweisung und Schutz vor Auslieferung an einen anderen Staat.
Sie können selbst wählen und auch gewählt werden.
Sie haben evtl. die Pflicht, bei Wahlen in ehrenamtlicher Tätigkeit zu helfen.

Was ist für eine Einbürgerung nötig?

Wenn Sie dauerhaft in Deutschland leben, können Sie sich einbürgern lassen. Hierfür ist ein Antrag erforderlich.

Wer kann den Antrag stellen?

Grundsätzlich kann jeder Ausländer einen eigenen Antrag stellen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung beider Elternteile erforderlich.

Wer kann eingebürgert werden?

I.  Grundsätzlich kann jeder ausländische Mitbürger eingebürgert werden, wenn er

  • sich seit 8 Jahren rechtmäßig und ohne Unterbrechung im Inland aufhält
  • sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland bekennt (Abgabe einer Loyalitätserklärung)
  • im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder einer Niederlassungserlaubnis ist
  • ausreichende deutsche Sprachkenntnisse besitzt
  • einen Einbürgerungstest erfolgreich bestanden hat
  • den Lebensunterhalt für sich und ihre/seine unterhaltsberechtigten Familieangehörigen ohne Inanspruchnahme von Sozial- oder Arbeitslosenhilfe bestreiten kann.
  • bereit ist, ihre/seine bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben oder zu verlieren (in besonderen Fällen sind Ausnahmen möglich)
    und
  • nicht wegen einer Straftat verurteilt worden ist

Ausländische Ehegatten und minderjährige Kinder können miteingebürgert werden, auch wenn sie sich noch keine 8 Jahre rechtmäßig im Inland aufhalten.

II.  Als Ehegatte eines deutschen Staatsangehörigen kann derjenige eingebürgert werden, der

  • sich seit mindestens 3 Jahren rechtmäßig im Inland aufhält
  • seit mindestens 2 Jahren mit einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet ist
  • ausreichende deutsche Sprachkenntnisse besitzt (mindestens Zertifikat Deutsch B 1)
  • einen Einbürgerungstest erfolgreich bestanden hat
  • eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Niederlassungserlaubnis besitzt
  • nicht wegen einer Straftat verurteilt wurden
  • bereit ist, seine bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben oder zu verlieren (in besonderen Fällen sind Ausnahmen möglich)
  • den Lebensunterhalt für sich und Ihre Familienangehörigen selbst bestreiten kann (ohne Anspruch auf öffentliche Mittel)


Seit dem 20. Dezember 2014 ist eine Änderung des deutschen Staatsangehörigkeitsgesetzes in Kraft. Diese Neuregelung ist von wesentlicher Bedeutung für die Kinder ausländischer Eltern, die aufgrund ihrer Geburt in Deutschland bereits die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.
Näheres entnehmen Sie bitte diesem Link :  Optionspflicht Einbürgerung
 

Wer ist zuständig?

Grundsätzlich ist für die Entscheidung über den Einbürgerungsantrag die Kreisverwaltung zuständig. Der Antrag kann jedoch auch bei der Gemeindeverwaltung oder der Verbandsgemeindeverwaltung abgegeben werden.
In besonderen Ausnahmefällen kann die Kreisverwaltung die Entscheidung über die Einbürgerung nur mit der Zustimmung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier treffen.

Was ist noch wichtig?

Grundsätzlich sind alle Unterlagen im Original und in Kopie vorzulegen.
Bei ausländischen Dokumenten ist eine Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers erforderlich.
Die Loyalitätserklärung und die Zusatzerklärung unterschreiben Sie erst bei persönlicher Abgabe vor dem Sachbearbeiter.
Vor einer Antragstellung wäre es sinnvoll, in einem persönlichen Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter zu klären, ob die Voraussetzungen für Sie und/oder Ihre Familie für eine Einbürgerung gegeben sind und ob Ihr Antrag Aussicht auf Erfolg hat.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Welche Unterlagen sind erforderlich?

Je nach Einzelfall werden u.a. folgende Unterlagen benötigt (nicht abschließend!):

  • Nachweise zur Person und zur Staatsangehörigkeit (Pass, Ausweis, Identitätskarte)
  • Geburts- oder Abstammungsurkunde, Heiratsurkunde, beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch
  • Loyalitätserklärung und Zusatzerklärung (der Vordruck wird hier in der Kreisverwaltung ausgehändigt und hier auch unterschrieben)
  • Nachweis über die Kenntnisse in der deutschen Sprache (z.B. Hauptschulabschlusszeugnis, Zertifikat Deutsch B 1 oder gleichwertiges Sprachdiplom, Schulzeugnisse, Studienabschlüsse, abgeschlossene deutsche Berufsausbildung)
  • Nachweis über den erfolgreich bestandenen Einbürgerungstest
  • Einkommensnachweise der letzten 3 Monate (z.B. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Rentenbescheid ); bei Selbständigen: letzter Einkommenssteuerbescheid, Bescheinigung des Steuerberaters

Welche Gebühren fallen an?

Die Regelgebühr für eine Einbürgerung liegt bei 255,00 Euro, für mit einzubürgernde minderjährige Kinder bei 51,00 Euro.

Mit Antragstellung werden Gebühren erhoben.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Was kostet eine Einbürgerung?

Die Gebühr für eine Einbürgerung beträgt für jede volljährige Person 255 Euro. Für jedes miteinzubürgernde minderjährige Kind ohne eigene Einkünfte müssen jeweils 51 Euro gezahlt werden.

Bitte beachten Sie: Hinzukommen können – je nach Staatsangehörigkeit – noch weitere Gebühren für die Entlassung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit bei der Heimatbehörde.

Welche Fristen muss ich beachten?

Einbürgerungsinteressierte, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, können selbst einen Einbürgerungsantrag stellen. Für jüngere Personen müssen die gesetzlichen Vertreter die Einbürgerung beantragen; das sind in der Regel die Eltern.

Rechtsgrundlage

Die Einbürgerungsvoraussetzungen, das Verfahren und die Gebühren sind im Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) geregelt. Für Staatenlose und heimatlose Ausländer gibt es weitere spezielle Vorschriften.

Bundesrechtlich geregelt ist auch der Einbürgerungstest in der Einbürgerungstestverordnung.

Anträge / Formulare

Die Einbürgerungsbehörden halten Antragsformulare bereit. Dort wird auch geklärt, welche Unterlagen Sie dem Antrag beifügen müssen. Sie sparen damit Zeit und unnötige Rückfragen.    

Antragsformulare sind in Landkreisen auch bei den Gemeinde- und Verbandsgemeindeverwaltungen erhältlich.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Antrag Einbürgerung

Broschüre Einbürgerung

Ministerium für Intergration, Famile, Kinder, Jugend und Frauen

Einbürgerung in Rheinland Pfalz

'Broschüre Ja zur Einbürgerung

Information für britische Staatsbürger