© Fotolia_44731761_Junge Leute

Bildungskoordination für Neuzugewanderte

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz fördert durch verschiedene Maßnahmen die Integration von neuzugewanderten Menschen. Das Projekt Bildungskoordination für Neuzugewanderte soll die Teilhabechancen von Migranten im Bereich Bildung dauerhaft verbessern. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und läuft bis zum 30.09.2020.

Ziel des Projektes ist es, die neuzugewanderten Menschen frühzeitig in den Bildungsbereichen Sprache, Kindergarten, Schule, Aus- und Weiterbildung und Beruf zu fördern und zu qualifizieren. Wir möchten dazu beitragen, dass Neuzugewanderte möglichst gleichberechtigt am (Schul-)Unterricht sowie am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt teilhaben können. Es wird langfristig darauf hin gearbeitet, dass für Neuzugewanderte von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung im Seniorenalter „Bildungsbiographien ohne große Brüche“ möglich sind.

Die Bildungskoordination für Neuzugewanderte ist im Referat 5.2.95 (Soziale Grundleistungen, SGB XII, Bildung und Teilhabe, Asylwesen) angesiedelt. Unser Projekt ist damit eng vernetzt mit der Koordination Flüchtlingshilfe und dem Projekt ZWO (Zuwanderer integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben).

Gefördert wird unser Projekt  durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz - Saarland.

                                     

  • Unser Bildungsverständnis

    Eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine gelingende Integration. Damit ist nicht allein der formale Bildungsbegriff gemeint, welcher nur die reguläre Laufbahn durch die verschiedenen Bildungsinstitutionen vom Kindergarten über die Schule bis hin zur Berufsausbildung oder dem Studium beschreibt.

    Bildung ist mehr: Sport- und Musikvereine, Bibliotheken und Museen, ehrenamtliche Lerncafés oder auch Tanz- und Kochkurse, Theater, Jugendtreffs und vieles mehr.

    Bildung ist nicht allein der theoretische und praktische Erwerb von Sprache, Wissen und fachlichen Kompetenzen, sondern auch die Aneignung von Werten und sozialen Fähigkeiten. Gelingen kann dies nur in der Begegnung und im Austausch zwischen Menschen.

    Bildung ist die wichtigste Voraussetzung für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben innerhalb einer Gemeinschaft, unabhängig von der eigenen Herkunft. Daher sollen auch Neuzugewanderte eine gleichberechtigte Förderung erhalten.

  • Aufgaben & Schwerpunkte

    Ziel der Bildungskoordination für Neuzugewanderte ist es (strukturelle) Bildungsdefizite zu identifizieren und zusammen mit den verschiedenen (Bildungs-)Akteuren vor Ort Angebote für die spezifischen Bildungsbedarfe von Neuzugewanderten zu organisieren. Zu unseren Aufgaben gehören: 

    • Identifizieren und Einbinden relevanter (Bildungs-)Akteure innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung 
    • Schaffung von Transparenz über alle vor Ort tätigen Bildungsakteure und die vorhandenen Bildungsangebote für Neuzugewanderte
    • Förderung des Austauschs unter den Bildungsakteuren durch Nutzung, Erweiterung sowie Aufbau von Koordinierungsstrukturen
    • Identifizieren von Bedarfen und Herausforderungen sowie gemeinsames Erarbeiten von Lösungen
    • Beratung bei der Auswahl geeigneter Fördermaßnahmen
    • Zentraler Ansprechpartner beim Thema Bildung und Qualifizierung von Neuzugewanderten im Landkreis


    Die Schwerpunkte der Bildungskoordination für Neuzugewanderte liegen insbesondere im Bereich der Übergänge zwischen Kita, Schule und Beruf sowie der Sprachförderung von Jugendlichen und Erwachsenen. In den einzelnen Bereichen lassen sich verschiedene Beispiele aufführen, bei denen wir lokale Bildungsakteure unterstützen können:

    • Übergang Kita-Schule: Förderung der Familienbildung, interkulturelle Schulungen, Angebote zur Traumabewältigung oder Gesundheitsvorsorge usw.
    • Sprachförderung Jugendliche/Erwachsene: Bedarfsgerechte Sprachförderung für alle Zielgruppen, z.B. Sprachkurse mit Kinderbetreuung usw.
    • Übergang Schule-Beruf: Maßnahmen zur Grundbildung, Wertevermittlung, ausreichende Beschulung, Unterstützungsangebote zum Erreichen der Berufsreife usw.
  • Ansprechpartner

    Haben Sie Fragen oder wünschen weitere Informationen? Zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren:

    Beata Kobylarz-Wynn

    Beata Kobylarz-Winn
    Tel. 0261/108-306
    Fax 0261/1088-306

    Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
    Bildungskoordination für Neuzugewanderte
    Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz
    E-Mail: 



    Nils Kranke


    Nils Kranke
    Tel. 0261/108-223
    Fax 0261/1088-223

    Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
    Bildungskoordination für Neuzugewanderte
    Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz
    E-Mail:



    Hinweis
    Bitte beachten Sie, dass sich unsere Besucheradresse geändert hat. Für persönliche Gespräche finden Sie uns an der unten stehenden Adresse. Aufgrund der allgemeinen Corona-Lage bitten wir um vorherige Terminabsprache.

    Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
    Referat 5.2.95
    Raum 212
    Hohenfelderstraße 19

  • Aktuelles
    Filename Size Date
    1. Newsletter 01/2017436.65 KB22.01.2019
    2. Newsletter 02/2017301.84 KB22.01.2019
    3. Newsletter 03/2017298.13 KB22.01.2019
    4. Newsletter 04/2017335.77 KB22.01.2019
    5. Newsletter 01/2018304.95 KB22.01.2019
    6. Newsletter 01/2019311.46 KB22.01.2019
    7. Newsletter 02/2019375.10 KB23.04.2019
    8. Newsletter 03/2019326.60 KB16.07.2019
    9. Newsletter 04/2019305.67 KB21.10.2019
    10. Newsletter 01/2020309.51 KB08.04.2020
    Presse 01/2019 "Kooperation Transferagentur"114.06 KB23.04.2019
    Presse 11/2018 "Zweite Förderphase"108.60 KB22.01.2019
  • Nützliche Informationen

In diesem Internet-Angebot werden Cookies verwendet. Mit der weiteren Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.