Hilfen für Neuzugewanderte

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unterstützt Flüchtlinge auf vielfältige Weise, damit diese sich zügig im Landkreis zurecht finden und die Integration gelingen kann.

  • Willkommensatlas
  • Spenden willkommen

    Der Landkreis hat ein Spendenkonto "Willkommen in MYK" eingerichtet.
    Die Spendengelder des Kontos sollen für Projekte, Initiativen, Veranstaltungen etc. verwendet werden, die von Vereinen, Verbänden, Schulen oder Kommunen ins Leben gerufen werden, um damit Kindern und Jugendlichen, die als Flüchtlinge in Mayen-Koblenz ankommen, willkommen zu heißen und zu integrieren.

    Beispiele:
    Flüchtlingskinder werden in einen Fußballverein aufgenommen. Über das Konto wird wird die Erstausstattung mit Fußballschuhen und Trikot finanziert.Aktionsnachmittag mit ehrenamtlicher Betreuung und Spielangebot - die Materialkosten werden durch das Spendenkonto getragen.

    Wer Maßnahmen, wie die obigen unterstützen will, kann auf das unten genannte Konto spenden.

    Bank:   Sparkasse Koblenz
    IBAN:   DE53 5705 0120 0000 3666 66
    BIC:      MALADE51KOB

  • Konzeption der Flüchtlings- und Integrationsarbeit 2018

    Hier geht's zur Konzeption

  • Sprachförderung

    Personen, die aus den Krisengebieten nach Deutschland kommen, benötigen frühzeitig Deutschunterricht, um sich im Alltag verständigen zu können. Integrationskurse stehen nicht zeitnah, nicht lückenlos und auch nicht für alle Asylbewerber zur Verfügung. 

    Daher hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zum ein eigenes Sprachförderprogramm auf den Weg gebracht. Das Sprachförderprogramm richtet sich an Bildungsanbieter, die Deutschsprachkurse für erwachsene Asylbewerber anbieten. In den Sprachkursen der Bildungsanbieter sollen vorrangig Asylbewerber Deutschunterricht erhalten, die (noch) nicht in einen Integrationskuirs einsteigen können. Das Sprachförderprogramm soll die Selbsthilfemöglichkeiten des Asylbewerbers stärken und eine gegenseitige Verständigung  ermöglichen. Sonstige Migranten, die keinen Integrationskurs besuchen, können bei freien Kurskapazitäten an den Sprachkursen teilnehmen. Somit ist eine Sprachförderung vom ersten Tag gewährleistet.

     
  • Fachkräfte-Allianz

    Viele Flüchtlinge, die im Landkreis Mayen-Koblenz untergebracht werden, verfügen über Qualifikationen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt dringend gesucht werden. Die Fachkräfte-Allianz unter Federführung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein und mit Unterstützung der Koordinierungsstelle für Flüchtlingshilfen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Qualifikation der asylsuchenden Flüchtlinge bereits ab der Ankunft im Landkreis zu erfassen und auszuwerten. Ausgehend von der jeweiligen Qualifikation werden konkrete Termine in den Institutionen vereinbart, um die berufliche Integration der Flüchtlinge zu verbessern und den Fachkräftemangel auszugleichen. Die Fachkräfte-Allianz ist ein Zusammenschluss aus Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein mbH, Arbeitsagentur Koblenz-Mayen, Jobcenter Mayen-Koblenz, Industrie- und Handelskammer Koblenz, Handwerkskammer Koblenz, Deutscher Gewerkschaftsbund und Kreishandwerkerschaft.

  • freiwillige Rückkehr

    Mit Hilfe des Programms „Landesinitiative Rückkehr 2005“ des Landes Rheinland-Pfalz soll die freiwillige Rückkehr ausreisepflichtiger und ausreisewilliger Personen gefördert werden.

    Ziel ist es, die Hilfe nicht nur auf die Übernahme der Aufwendungen die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Vorbereitung der Rückkehr stehen zu beschränken. Vielmehr soll in Zusammenarbeit mit den Rückkehrern, Rückkehrmaßnahmen entwickelt werden, die auf das Individualschicksal eines jeden einzelnen abstellen. 

    Als Einzelfallhilfen können insbesondere die folgenden Geld- und/oder Sachleistungen gewährt werden FahrtkostenTransportkostenStartbeihilfe Mietkosten im Heimatland für maximal sechs Monate Leistungen zum Existenzaufbau Aufwendungen auf Grund besonderer Lebensumstände (zum Beispiel Medikamente).
    Die Art und der Umpfang der Hilfe soll die individuelle Situation berücksichtigen.   Weitere Informationen erhalten Sie hier.

    Ansprechpartner


    Christian Engers
    Tel: 0261 / 108 - 539
    Fax: 0261/ 108 8 - 539

    Thomas Urban
    Tel: 0261 / 108 - 145
    Fax: 0261 / 108 8 - 145

  • DOLMAZ-Dolmetscheranlaufzentrum Mayen-Koblenz

    Unsere Aufgaben und Angebote im Überblick

    • Vermittlung von ehrenamtlichen Dolmetschern und Übersetzern an Behörden, soziale Einrichtungen, Schulen oder Arztpraxen, usw.
    • Beratung von Personen, die sich als ehrenamtliche „Laiendolmetscher“ betätigen möchten
    • Beratung, Qualifizierung und Supervision für Laiendolmetscher, die am Projekt teilnehmen
    • Aufbau eines regionalen Vermittlungsnetzwerks von Laiendolmetschern, um sich gegenseitig bei der Vermittlung von Dolmetschern und Übersetzern zu unterstützen
    • Bescheinigung der ehrenamtlichen Tätigkeit als Laiendolmetscher oder Übersetzer im Projekt

     Wir für Sie und miteinander!

    Der Landkreis Mayen-Koblenz ist ein weltoffener Landkreis und fördert die berufliche und gesellschaftliche Integration von neuzugewanderten Menschen in vielfältiger Weise. Hierzu zählt auch das Projekt „DOLMAZ Dolmetscher-Anlaufzentrum Mayen-Koblenz“. Das Projekt betreut Menschen, die sich ehrenamtlich als Laiendolmetscher in der Region betätigen möchten. 

    Laiendolmetscher können helfen

    Viele Neuzugewanderte sind durch Sprach- und Integrationskurse zwar in der Lage, sich im Alltag zu verständigen, ihnen fehlt jedoch in besonderen Gesprächssituationen die Sprachkompetenz, um einen für beide Seiten zufriedenstellenden Dialog zu führen.

    Im Gespräch können Missverständnisse entstehen, die die Integration der betroffenen Person erschweren. Einige Menschen aus der Region stellen sich als Laiendolmetscher zur Verfügung, um diese natürlichen Verständigungshürden abzubauen. Sie werden von regionalen Organisationen wie DOLMAZ bei Bedarf vermittelt.  

    Laiendolmetscher werden

    Sie möchten sich ehrenamtlich betätigen? Sie haben Spaß an der Arbeit mit Menschen und Sie sprechen neben Deutsch eine weitere Sprache verhandlungsicher? Das Projekt DOLMAZ bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Zweitsprache für einen guten Zweck zu nutzen und anderen Menschen das Ankommen zu erleichtern.  

    Laiendolmetscher buchen

    Sie sind in einer sozialen Einrichtung, Schule, Behörde oder einer Arztpraxis im Landkreis Mayen-Koblenz tätig und benötigen für einen anstehenden Termin einen Laiendolmetscher? Oder Sie möchten eine Text übersetzen lassen? Dann kann Ihnen das Projekt DOLMAZ bei der Suche nach einem geeigneten Dolmetscher oder Übersetzer behilflich sein. Die Aufwendungen des ehrenamtlichen Dolmetschers oder Übersetzers werden vom jeweiligen Auftraggeber erstattet. 

    Laiendolmetscher brauchen Begleitung

    Die Laiendolmetscher des Projekts werden fachlich begleitet und erhalten regelmäßige Schulungs- und Supervisionsangebote. Auf Wunsch wird ihnen für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit eine Bescheinigung ausgestellt.

    Kontaktieren Sie uns:

    Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
    Ref. 5.2.95 – Projekt DOLMAZ
    Julia Seidl
    Tel. 0261/108-536
    E-Mail:

    Die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit Mitteln des Förderprogramms „Dialogbotschafter“ finanziell am Projekt.

  • Schulungsprogramm Ehrenamt Flüchtlingshilfe

    Für uns ist die Unterstützung des Ehrenamts von besonderer Bedeutung. Das „Schulungsprogramm für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ soll das bestehende Engagement im Landkreis Mayen-Koblenz unterstützen und Interesse bei Bürgern wecken, die sich in diesem Bereich noch engagieren möchten. Wir wollen mit den Schulungen dazu beitragen, dass die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe ein gutes Wissensfundament für ihre freiwillige Arbeit erhält. 

    Wesentliche Ziele des Schulungsprogramms sind:

    a)    die Qualität der inhaltlichen Arbeit der Ehrenamtlicher zu sichern,

    b)    die Vernetzung und den Austausch der Ehrenamtler untereinander zu fördern,

    c)    einerseits die Motivation der Ehrenamtlichen weiter zu stärken und

    d)    andererseits auch die Grenzen des Ehrenamts zum Eigenschutz aufzuzeigen. 

    Wir würden uns freuen, wenn das Schulungsprogramm Ihr Interesse weckt. Es richtet sich an ehrenamtliche Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe im Landkreis Mayen-Koblenz, kann aber auch von hauptamtlichen Fachkräften und sonstigen interessierten Bürgern aus der gesamten Region zur Wissensvertiefung genutzt werden. 

    Ein herzliches Dankeschön gilt den insgesamt 15 Kooperationspartnern für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Ein Dankeschön gilt in jedem Fall aber auch an die Ehrenamtlichen vor Ort, für ihr Interesse an der Flüchtlingsarbeit und an den angebotenen Themen.

    Hier finden Sie das aktuelle Schulungsprogramm zum Download.

  • Projekt „ZWO – Zuwanderer integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ 

    Das Projekt „ZWO – Zuwanderer integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ ,als Nachfolgeprojekt von Miko-MYK, setzt verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Migranten und Ehrenamt. Auch soll der Austausch zwischen hauptamtlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen weiter ausgebaut werden.

    Die drei Projektthemenschwerpunkte sind: 

    • Vernetzung von Organisation

    Der besondere Fokus hierbei liegt auf den Migrantenorganisationen, Freiwilligen-initiativen und Kulturvereinen. Sie sollen aktiv in die Netzwerkarbeit eingebunden werden. Denn alle drei Institutionen sind für Migranten erste Anlaufstelle und für uns als Gesellschaft ein starker Integrationsmotor. Durch die gezielte Vernetzung der Organisationen können sich kreative Ansätze entwickeln und neue Maßnahmen zur Integration von Migranten entstehen.

    • Interkulturelle Öffnung

    Der migrationsspezifische Dialog von Mitarbeitern aus Behörden und Migrantenorganisationen, soll das interkulturelle Verständnis und die gegenseitige Achtung für einander fördern.

    Das Projekt ZWO bietet daher kostenlose Schulungen zur interkulturellen Sensibilisierung für die Mitarbeiter der Behörden und Mitglieder der Organisationen an. Mit dem Wissen aus den Schulungen sollen die Teilnehmer  mögliche Ängste und Vorurteile abbauen und eine Willkommens- und Anerkennungskultur in den Kommunen und Institutionen etablieren können.

    • Unterstützung des Ehrenamts

    Das Ehrenamt soll aktiv unterstützt werden, da es eine entscheidende Rolle bei der Integration von Migranten spielt. Aus diesem Grund will das Projekt das ehrenamtliche Engagement fachlich begleiten und durch finanzielle Förderung ausbauen bzw. gewinnen.

     


    Das Projektteam:

    (von Links nach Rechts: Torben Schmidt, Michael Kock (Projektleiter), Julia Seidl)

    Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

    Ansprechpartner:

    Michael Kock (Projektleiter)
    0261 / 108-655

    Torben Schmidt
    0261 / 108 – 527

    Julia Seidl
    0261 / 108-536