Karl-Fries-Realschule plus führt kooperativ zur Berufs- oder mittleren Reife

Die Karl-Fries-Realschule plus in Bendorf vereinigt die beiden Bildungsgänge, die zur Berufsreife und zur Mittleren Reife führen. An der kooperativ arbeitenden Schule bleibt die Entscheidung über den gewünschten Abschluss bis zum Ender der Klasse 6 offen. Ein Wechsel des Bildungsganges ist jedoch möglich. Die geförderte Medienkompetenzschule bietet Berufseinstiegsbegleitung und Jugendhilfeangebote. Zudem ist ein Ganztagsangebot vorhanden.

Berufsorientierung, ökonomische und informatische Bildung stehen an der Karl-Fries-Realschule plus im Mittelpunkt. In der Orientierungsstufe lernen alle Schüler gemeinsam. Ab Klasse 6 wählen die Schüler aus dem Wahlpflichtfach-Angebot zwischen Technik und Naturwissenschaft, Hauswirtschaft und Sozialwesen, Wirtschaft und Verwaltung sowie Französisch (Kernbereiche). Ab Klasse 7 werden die Schüler nach Bildungsgängen getrennt unterrichtet und wählen jeweils aus den Kernbereichen und dem Neigungsangebot wie Sport, Musik oder Kunst ein Wahlpflichtfach.

Zur Berufsorientierung absolvieren die alle Schüler der Stufe 8 ein Betriebspraktikum. Berufsreifeschüler der Stufe 9 absolvieren einen wöchentlichen Praxistag. Schüler, die den qualifizierten Sekundarabschluss I anstreben, absolvieren ein zusätzliches Betriebspraktikum. Gezielte Förderangebote des Bildungswerkes der rheinland-rheinhessischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH und der Deutschen Angestelltenakademie unterstützen in Kooperation mit der Agentur für Arbeit beim Übergang in die berufliche Ausbildung zusätzlich. Die Schule kooperiert mit mehreren regional ansässigen Betrieben und weiterführenden Schulen und bietet somit beiden Bildungsgängen erfolgreich weitergehende Perspektiven nach dem Abschluss.

Die Karl-Fries-Realschule plus nimmt an dem landesweiten Projekt „Medienkompetenz macht Schule“ teil.

Ein weiteres Projekt bietet sozialraumorientierte, präventive und integrierte Erziehungshilfe an der Realschule plus. Durch die Präsenz der Jugendhilfe in der Schule ist eine bessere Vernetzung mit dem Jugendamt und anderen Trägern möglich. Außerdem gibt es sozialpädagogische Hilfe im Rahmen der Schulsozialarbeit.