Sonnestrahlen fallen durch einen Baum © Jürgen Fälchle/Fotolia

Integrierte Umweltberatung

Die Integrierte Umweltberatung führt viele Menschen zusammen, die sich ehrenamtlich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung in der Region engagieren. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz koordiniert und unterstützt die IUB.

Die große Akzeptanz der Integrierten Umweltberatung in unserem Landkreis spiegelt sich in der hohen Zahl der Akteure wieder. Konstant arbeiten zirka 150 Personen in der Integrierten Umweltberatung mit. Die Teilnehmer, die selbst gewählte Themen der Nachhaltigkeit bearbeiten, kommen aus den verschiedensten Gruppen. Sie sind Vertreter von Firmen, Kammern, Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros, Umweltverbänden, anderen Verbänden, Behörden, Verwaltungen, aus der Wissenschaft und aus Bildungseinrichtungen sowie nicht organisierte Einzelpersonen. 

  • Was macht die IUB?

    Die Integrierte Umweltberatung (IUB) führt viele Menschen zusammen, die sich ehrenamtlich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung in der Region engagieren. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz koordiniert und unterstützt die IUB.

    Im Jahre 1997 wurde die Integrierte Umweltberatung (IUB) im Landkreis Mayen-Koblenz als Teil eines bundesweiten Projektes gestartet. Unter Trägerschaft des deutschen Landkreistages und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Paderborn gingen damals zehn Landkreise aus neun verschiedenen Bundesländern „an den Start“. In vielen Landkreisen war die Integrierte Umweltberatung nach der Projektdauer von drei Jahren beendet. Nicht so im Landkreis Mayen-Koblenz, dem einzigen Landkreis in Rheinland-Pfalz, der im Pilotprojekt mit von der Partie war. Die starke Bürgerbeteiligung und der politische Wille die Integrierte Umweltberatung fortzuführen, trägt diese auch heute noch.

    Kaum ein anderer kooperativer Prozess in Rheinland-Pfalz kann für sich in Anspruch nehmen über diesen langen Zeitraum unter regelmäßiger Beteiligung vieler Akteure zu bestehen, neue Aktivitäten zu starten und Bewährtes seit Jahren fortzuführen. Die Integrierte Umweltberatung hat es über Jahre hinweg geschafft, ehrenamtliche Engagements zu mobilisieren und zu binden. Bürger gestalten aktiv in einem von einem Konsens getragenen Prozess die nachhaltige Entwicklung unserer Region mit, die ökologische, soziale wie ökonomische Aspekte berücksichtigt. Die Integrierte Umweltberatung versteht sich als ein Baustein für eine Lokale Agenda 21 auf Kreisebene.

    Die hohe Akzeptanz der IUB spiegelt sich vor allem in der hohen Zahl der Akteure von konstant cirka 150 Personen wieder. Viele der Teilnehmer sind von Anfang an dabei, andere Teilnehmer haben ihre Mitarbeit beendet und neue Akteure rücken nach.

    Die Teilnehmer, die selbst gewählte Themen der Nachhaltigkeit bearbeiten, kommen aus den verschiedensten Gruppen. Sie sind Vertreter von Firmen, Kammern, Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros, Umweltverbänden, anderen Verbänden, Behörden, Verwaltungen, aus der Wissenschaft und aus Bildungseinrichtungen sowie nicht organisierte Einzelpersonen. 

    Die Themen, die bearbeitet werden, kommen aus den Bereichen „Energie und Klimaschutz“ und „ökologische Landschaftsentwicklung“. Mehrere der Arbeitsfelder haben sich in eigenen Organisationseinheiten wie Vereinen verselbständigt, bleiben jedoch Teil eines umfassenden Netzwerkes.

    Die Arbeit der Integrierten Umweltberatung hat wiederholt Anerkennung auf Landes- und Bundesebene gefunden:

    • Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie „Kommunen“ (2007)
    • Projekt des Sommers des BUND Rheinland-Pfalz: Die Auszeichnung ging zusammen an die Integrierte Umweltberatung und das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. (2007)
    • Weitere Preise gingen an das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. und das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V.  
  • Hofläden und Wochenmärkte in Mayen-Koblenz

    Regionale Produkte, direkt vom Erzeuger bieten eine hohe Qualität und Frische.  Sie tragen zur Wertschöpfung in der Region und zur Erhaltung der heimischen Landwirtschaft mit ihren Familienbetrieben bei. Diese heimischen Erzeugnisse finden Sie  im Hofladen „um die Ecke“,  auf Wochenmärkten oder bei „Ab-Hof-Verkaufsstellen“.

    Adressen und Informationen gibt es in der aktuellen Broschüre hier.

  • Heimat SChmeckt e.V.

    Kontakt:

    Sabine Borsch
    Geschäftsführerin Heimat schmeckt! e. V.
    Heidenstockstraße 21
    56743 Mendig

    Telefon: 02652 / 5279411
    Fax: 02652 / 5279410
    E-Mail:
    Internet: www.heimat-schmeckt.de 
    Walter Grambusch
    Vorsitzender Heimat schmeckt! e. V.
    Telefon: 02606 / 2787 
    E-Mail:

    Heimat schmeckt! e.V. ist ein Zusammenschluss von 30 landwirtschaftlichen, direktvermarktenden Betrieben sowie gastronomischen Betrieben und Lebensmittelverarbeitern. Gemeinsam wollen sie die Nutzung von heimischen Produkten „aus der Region in der Region“ stärken.


    Dies bringt Vorteile für die Umwelt. So werden lange Transportwege vermieden. Ferner wird ein Beitrag zur Erhaltung der heimischen Kulturlandschaft geleistet. Der Dialog zwischen landwirtschaftlichem Produzent und Verbraucher bringt mehr Transparenz  und Vertrauen in heimische Produkte. Durch die regionale Vermarktung werden zudem landwirtschaftliche Familienbetriebe gestärkt.

    Schon von Anfang an war das Thema regionale Vermarktung ein Schwerpunkt in der Integrierten Umweltberatung. Durch die IUB wurde eine verstärkte Zusammenarbeit der Direktvermarkter der Region ins Leben gerufen. Am 26. April 2004 ging aus dieser Zusammenarbeit der Verein "Heimat schmeckt!" e.V. hervor. Die landwirtschaftlichen Betriebe umfassen verschiedenste Produktionszweige und verbinden sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Betriebe.

    Alle Mitgliedsbetriebe verpflichten sich zur Transparenz gegenüber dem Kunden bezüglich der Produktionsmethoden wie zum Beispiel bei Düngung und Futtermitteln. Dies stärkt das Vertrauen in heimische Lebensmittel in Zeiten, in denen „Lebensmittelskandale“ oft schon an der Tagesordnung sind.

    Im Vorstand von „Heimat schmeckt!“, werden die Geschicke des Vereins gelenkt, neue Ideen entwickelt und umgesetzt. Der Vorstand setzt sich aus gewählten engagierten Vertretern der unterschiedlichen Produktionsrichtungen zusammen. Der enge Kontakt zur Integrierten Umweltberatung ist bei dem Verein erhalten geblieben.

    Heimat schmeckt! e.V. ist auf vielen Märkten und Messen in der Region aktiv. Besonders zu nennen ist der Markt der Regionen, der jeden Herbst in Koblenz durchgeführt wird. Dieser Markt wird von der Lokalen Agenda der Stadt Koblenz und der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz organisiert. Mitglieder des Vereins führen Tage der offenen Tür durch. Schulklassen sind regelmäßige Gäste bei Heimat schmeckt! e.V. .

    Eine Broschüre, die in der sechs Auflage erschienen ist, informiert über die Mitgliedsbetriebe, deren Produkte und die Ziele des Vereins. Die Broschüre kann angefordert werden bei Rüdiger Kape, Tel. 0261/108 – 420, .

  • Streuobstwiesen

    Streuobstwiesen sind mit hochstämmigen Obstbäumen bewachsene Wiesen. Sie sind ökologisch sehr wertvoll. Sie sind aber auch ein wichtiger Obstlieferant für regionale Keltereien. Vor diesem Hintergrund setzt sich eine Projektgruppe der Integrierten Umweltberatung für die Erhaltung von Streuobstwiesen ein.

    Streuobstwiesen beherbergen mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten. Sie prägen in manchen Teilen des Landkreises Mayen-Koblenz das Landschaftsbild. Ihr Obst wird gerne zu regionalem Apfelsaft verarbeitet. Streuobstwiesen sind so eine Grundlage für heimische Keltereien, die noch als Familienbetriebe geführt werden. Streuobstwiesen beheimaten mehrere hundert Apfelsorten. Diese Apfelsorten sind Teil der regionalen Kulturgeschichte. Zudem können sie ein Potential für neue Züchtungen sein. Streuobstwiesen stellen einen wertvollen Erholungsraum für den Menschen dar. Sie lassen sich ideal für Umwelterfahrung und -bildung nutzen. Viele Gründe sprechen also dafür, sich intensiv für ihre Erhaltung zu engagieren.

    Eine Projektgruppe der Integrierten Umweltberatung hat sich das Ziel gesetzt, Streuobstwiesen im Landkreis Mayen-Koblenz zu erhalten und zu entwickeln. Ein wichtiger Baustein hierzu ist die Nutzung der Streuobstwiesen. Im Rahmen der Projektgruppe arbeiten Obst- und Gartenbauvereine, Umweltverbände, Initiativen und Verwaltungen eng mit Keltereien der Region zusammen. Gemeinden unterstützen die Arbeit. Eine enge Kooperation besteht mit dem Umweltamt der Stadt Koblenz.

    Aktionen rund um das Streuobst

    Jedes Jahr führt die Integrierte Umweltberatung zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Streuobst durch. Einige Themen hierbei sind:

    • Schnitt und Pflege von Jungbäumen
    • Sanierung von Altbäumen
    • biologischer Pflanzenschutz und Düngung
    • Veredelung von Obstsorten
    • Sortenwanderungen und Sortenbestimmungen, die alte Obstsorten vorstellen
    • Genusswanderungen am Mittelrhein einem bedeutenden traditionellen Anbaugebiet von Kirschen, aber auch Pflaumen, Pfirsichen und Aprikosen
    • Versteigerung von dem Obstbehang der Streuobstbäume entlang des Streuobstwiesenweges in der Bassenheimer Gemarkung.


    Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz führen mit Unterstützung der Integrierten Umweltberatung Sammelaktionen von Streuobst durch. Hierbei kommen viele Tonnen Äpfel zusammen, die in heimischen Keltereien zu wertvollem Apfelsaft oder -wein verarbeitet werden. Der heimische Apfelsaft stellt eine Alternative zu Importen dar, die heute oft aus Polen und China kommen.

    Faltblätter der Integrierten Umweltberatung führen die Keltereien und Obstverarbeiter der Region auf.

    Wer regelmäßig über das Thema Streuobst informiert werden möchte, kann sich in den Adressverteiler „Streuobst“ der Integrierten Umweltberatung aufnehmen lassen.

    Weitere Informationen gibt es bei Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, oder Dagmar Wißner, .

  • Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel. e.V.

    Logo dess UmweltnetzwerkesKontakt:

    Andreas Kirchgässner
    Vorsitzender Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e. V.
    Aspelstraße 18
    56294 Kalt

    Telefon: 02605 / 960949
    E-Mail:  
    Internet: www.umweltnetzwerkkircherheinmosel.de



    Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel beruht auf der Arbeit der beiden Lokale Agenda 21 Bewegungen des Landkreises Mayen-Koblenz (Integrierte Umweltberatung) und der Stadt Koblenz.

    Im Jahr 2004 wurde das ökumenische Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel gegründet, aus dem 2009 der eingetragene und gemeinnützige Verein gleichen Namens hervorging. Der Verein hat über 50 Mitglieder. Diese sind evangelische und katholische Kirchengemeinden, kirchliche Institutionen, Privatpersonen sowie die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz.

    Dechant Thomas Hüsch (Dekanat Koblenz) und Superintendent Rolf Stahl (Evangelischer Kirchenkreis Koblenz) sind die aktuellen Schirmherren des Netzwerks.

    Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel hat sich als fester Bestandteil im Themenbereich Kirche und Umwelt im Großraum Koblenz etabliert. Es unterstreicht die  große Bedeutung der Kirchen für den Umweltschutz. Kirchen sind Eigentümer vieler Liegenschaften, in denen Maßnahmen zur Energieeinsparung und des Klimaschutzes umgesetzt werden können. Kirchen kommt zudem eine starke Vorbildfunktion zu. 

    Eine Vernetzung der kirchlichen Partner beider Konfessionen und vielfältige Informationsveranstaltungen kennzeichnen die Arbeit des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel. Fragen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung sind  Inhalt  dieser  Veranstaltungen. 

    Bereits seit dem Jahr 2010 führt das Umweltnetzwerk Kirche Ziel das Projekt „Energiesparen in Kirchengemeinden“ durch. Es will Kirchengemeinden und kirchlichen Institutionen praxisnahe Hilfestellungen bei Fragen der Energieeinsparung und der Nutzung regenerativer Energien geben.  Die kirchlichen Liegenschaften interessierter Gemeinden werden durch die Energieberater des Netzwerkes zusammen mit Vertretern der Kirchengemeinde begangen. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme der Liegenschaft. Erste Maßnahmen zur Verbesserung des energetischen Zustandes des Gebäudes werden vorgeschlagen und erörtert.

    Jede Kirchengemeinde erhält einen Bericht, in dem energetische Schwachstellen der Liegenschaft beschrieben und Handlungsmöglichkeiten in Sachen Energie aufgezeigt werden. Diese Berichte geben den Entscheidungsgremien in den Gemeinden wichtige Hilfen bei der Umsetzung praxisnaher Maßnahmen.


    Höhepunkte der bisherigen Arbeit des Netzwerkes waren die Verleihung des Umweltpreises des Bistums Trier am 26. April 2009 und die Verleihung des Bürgerpreises am 1. September 2009  sowie die Auszeichnung des Projektes „Energiesparen in Kirchengemeinden“  durch das Bistum Trier im Jahr 2017.

  • Freiwilliges ökologisches Jahr

    Logo des Freiwilligen Ökologischen Jahres


    Internet: www.foej-rlp.de



    Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein ökologisches Bildungsjahr zwischen Schule und Berufsleben für junge Leute zwischen 16 und 27 Jahren. Das FÖJ kann als ggf. für spätere Tätigkeiten als Praktikum oder Wartesemester anerkannt werden.

    Zwar sind die finanziellen Mittel für die Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr gering, aber man hat die Möglichkeit viel zu Lernen und Erfahrungen zu sammeln.

    Während des FÖJ's gibt es für alle Teilnehmer fünf mehrtägige Seminare, die sie aktiv mitgestalten können. Dort werden viele unterschiedliche Themen behandelt und Aktionen organisiert. 

    In Rheinland-Pfalz gibt es über 80 Einsatzstellen. Diese reichen von der Arbeit im Büro  über Tätigkeiten auf dem Bauernhof oder einem Weingut, bis zum praktischen Tier- und Biotopschutz in Naturschutzverbänden. Aber auch Unternehmen, die mit regenerativen Energien arbeiten, Umweltbildungseinrichtungen oder Verwaltungen bieten Einsatzstellen an. Auch die Integrierte Umweltberatung ist seit vielen Jahren Einsatzsatzstelle für Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr.

    Die Arbeit bei der Integrierten Umweltberatung ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die kreatives und selbstständiges Handeln erfordert. Die Teilnehmer / Teilnehmerinnen am Freiwilligen Ökologischen Jahr arbeiten in der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen mit, erstellen Presseartikel, unterstützen bei der Vor- und Nachbereitung von Sitzungen, halten Kontakt zu Projektteilnehmern und machen vieles mehr.

    Bei Außenterminen und Exkursionen kommt man oft mit Projektteilnehmern ins Gespräch. Dies macht die Arbeit sehr interessant und erfordert eine Aufgeschlossenheit für Menschen.

    Da viele Projektgruppen der IUB an aktuellen Themen arbeiten, sind Internet- und Literaturrecherchen nötig. Hierbei stößt man immer wieder auf interessante neue Aspekte, die die Arbeit in der IUB stets voranschreiten lassen. Die jungen Menschen erhalten einen guten Überblick über aktuelle Themen der nachhaltigen Entwicklung, über Projektmanagement und Moderation sowie über Verwaltungshandeln und Kommunalpolitik.

    Bei Fragen zur Einsatzstelle bei der Integrierten Umweltberatung können Sie sich gerne wenden an Lina Jaeger, Tel. 0261/108-417,  oder Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, .

    Allgemeine Informationen zum FÖJ in Rheinland-Pfalz finden Sie auf der Homepage www.foej-rlp.de


  • Bau- und Energienetzwerk Mittelrhein e.V.

    Logo des Bau & Energienetzwerkes Mittelrhein e.V.Kontakt:

    Bau- und EnergieNetzwerk Mittelrhein e. V.
    Geschäftsstellenleiter Helmut Tibes
    Amselweg 9
    56751 Gering



    Telefon: 0261 / 9835279-0
    Fax: 0261 / 9835279-2
    E-Mail:
    Internet: www.ben-mittelrhein.de

    Das Thema energiesparendes Bauen und Sanieren sowie die Nutzung regenerativer Energien nehmen in der Arbeit der Integrierten Umweltberatung eine wichtige Rolle ein.

    Das Finanzministerium des Landes Rheinland-Pfalz förderte in den Jahren 2001 bis 2005 das Projekt "Bauen für die Zukunft - Energiesparendes Bauen". Dies war ein Meilenstein in der Bearbeitung dieses Themas.  Im Rahmen des Projektes wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen (Exkursionen, Vorträgen, Seminaren, Praxisdemonstrationen) mit mehreren tausend Teilnehmern durchgeführt. Alle Zielgruppen rund um das Bauen wurden erreicht. Hierzu gehörten Bauherren, Planer, Architekten, Handwerker, Immobilien- und Finanzberater sowie Kommunen. Eine hervorragende Zusammenarbeit unter allen Partnern rund um das Bauen wurde initiiert. Ergebnisse und Kooperation waren zu wertvoll, um diese mit dem Ende der Projektförderung 2005 auslaufen zu lassen.

    Aus diesem Grund wurde am 13. Juli 2005 das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein gegründet. Hier kann die bisherige Arbeit fortgeführt, dauerhaft verankert und inhaltlich weiterentwickelt werden. Das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein ist ein gemeinnütziger und eingetragener Verein, der heute rund 50 Mitglieder hat.

    Als kommunale Partner sind die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Verbandsgemeinde Maifeld, Pellenz und Vallendar vertreten. Zu den weiteren Mitglieden gehören z. B. Planer, Architekten, Handwerker, Baustoffproduktion und -handel, Vereine (unter anderem BUND und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz) und ebenso die Sparkasse Koblenz und die Kreissparkasse Mayen als Finanzinstitute und die EVM als Energieversorger.

    Das Bau- und EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. – BEN-Mittelrhein – engagiert sich vorrangig für Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien im Bereich Bauen und Modernisieren. Es will damit auf der regionalen Ebene einen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. BEN-Mittelrhein hat sich als wichtiger Ansprechpartner zum Thema Bauen und Sanieren in der Großregion Koblenz etabliert.

    Die größte jährliche Veranstaltung, die das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V.  durchführt sind die ALT+NEU BAUTAGE Mittelrhein, die an einem Wochenende Ende Januar oder Anfang Februar veranstaltet werden. An beiden Tagen des Wochenendes finden Vorträge statt und informieren zahlreiche Firmen, Vereine und Institutionen über ihre Produkte und Leistungen.  

    Neben der Durchführung eigener Aktivitäten unterstützt BEN-Mittelrhein auch überregionale Angebote und Kampagnen.
    BEN-Mittelrhein erhält vom Land Rheinland-Pfalz für die Durchführung von Projekten. Weitere regelmäßige  Unterstützer sind die die Energieversorgungsunternehmen EVM und die regionalen Sparkassen.

    Seit der Gründung 2005 hat der Verein bereits mehrere Preise erhalten:

    • Förderung durch die Aktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" (Jahr 2005)
    • Anerkennungs- und Förderpreis "Zukunftsradar" der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) (Jahr 2007)
    • Auszeichnung als "Projekt des Sommers" des BUND Rheinland-Pfalz (Jahr 2007)
    • Bürgerpreis-Verleihung (Jahr 2009)
  • Ökoprofit


       ÖKOPROFIT steht für ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik.

    ÖKOPROFIT unterstützt Unternehmen dabei, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

    ÖKOPROFIT wird in über 100 Kommunen bundesweit umgesetzt. In unserer Region haben sich die Stadt Koblenz und die Landkreise Mayen-Koblenz, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach zusammengetan, um Unternehmen eine Teilnahme an Ökoprofit zu ermöglichen. Der Landkreis Mayen-Koblenz ist seit 2011 bei Ökoprofit aktiv. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WfG) und die Integrierte Umweltberatung (IUB) sind Projektpartner und werden von der Handwerkskammer Koblenz (HWK) aktiv unterstützt.

    ÖKOPROFIT hilft Unternehmen dabei Einsparungen in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall zu erzielen und damit gleichzeitig einen Beitrag für den Umwelt- und den Klimaschutz zu leisten. Es ist ein Einstieg in ein Umweltmanagement. Verbrauchswerte werden erfasst und analysiert. Hierauf aufbauend werden im Unternehmen konkrete Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, um dauerhaft Einsparungen zu erreichen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Unternehmen Rechtssicherheit in Bezug auf Umweltauflagen erhalten, was viele teilnehmende Unternehmen nach Projektabschluss positiv hervorheben.

    Unternehmen, die erstmalig an ÖKOPROFIT teilnehmen, durchlaufen 8 thematische Workshops und 4 individuelle Beratungstermine in den teilnehmenden Betrieben. Am Projektende steht eine Kommissionsprüfung und eine Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb. Die Auszeichnung kann werbewirksam genutzt werden.

    Aufgrund des individuellen und praxisorientierten Ansatzes eignet sich ÖKOPROFIT für Unternehmen und Organisationen nahezu jeder Größe und Branche.

    Ein ÖKOPROFIT-Klub steht all jenen Unternehmen offen, die bereits an einer Einsteigerrunde teilgenommen haben. Drei Workshops und eine Vor-Ort-Begehung erwarten Unternehmen, die am Klub teilnehmen. Diese Unternehmen erhalten Informationen zu neusten technischen und rechtlichen Entwicklungen und können hierdurch ihre Auszeichnung als Ökoprofit – Betrieb erneuern.

    ÖKOPROFIT ist auch ein Netzwerk von Unternehmen, die untereinander in den Workshops und außerhalb dieser einen Austausch pflegen und so voneinander profitieren.

    Finanziert wird das Projekt durch die teilnehmenden Betriebe und die Kommunen. Betreut werden die Unternehmen durch ein Büro, welches mit ÖKOPROFIT bereits umfassende Erfahrungen gesammelt hat.

    Hier finden Sie einen aktuellen Flyer, der Ergebnisse aus der Ökoprofit -Einsteigerrunde und der Klub-Runde zusammenfasst, die Anfang 2020 beendet wurden.

  • Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel

    Logo Netzwerk Umweltbildung Rhein-MoselKontakt:

     Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel
    Dipl.-Ing. agr. Susanne Hildebrandt
    Ingenieurbüro für Umweltplanung
    Trierer Straße 25
    56072 Koblenz


    Telefon: 0261 / 280436
    E-Mail: 
    Internet: http://www.umweltbildung-rhein-mosel.de/ 

    Das Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel hat sich zur Aufgabe gemacht alle Akteure der Umweltbildung in der Region zu vernetzen, den Austausch untereinander zu fördern und gemeinsame Projekte zu initiieren.

    Viele Aktivitäten des Netzwerkes werden gemeinsam vom Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz unterstützt. Das  Netzwerks Umweltbildung Rhein-Mosel, verfolgt zwei zentrale Projekte: „Module zur praktischen Umweltbildung in Grundschulen“ und „Natur- und Umwelterlebnisse für Kita-Kinder“.

    Das Netzwerk

    Um die Umweltbildung in der Region voranzubringen, wurde das „Umweltbildungsnetzwerk Rhein-Mosel“, welches durch die Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz gefördert wurde, ins Leben gerufen. Am 2. Dezember 2008 trafen sich erstmals Akteure der Umweltbildung. Diese sind ehrenamtlich tätig oder arbeiten haupt- oder freiberuflich in der Umweltbildung. Sie engagieren sich in Umweltprojekten oder sind Vertreter von Institutionen und Kommunen. Das Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel ist eines von wenigen seiner Art in Rheinland-Pfalz. Es wird durch die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Lokale Agenda 21 der Stadt Koblenz unterstützt.

    Module zur praktischen Umweltbildung in Grundschulen

    Die Umweltbildung Rhein-Mosel setzt die Offensive „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ in eigens konzipierten Modulen an Grundschulen um. Ziel ist es, mit den vielfältigen Bildungsangeboten direkt in Grundschulen zu gehen und im Klassenzimmer, auf dem Schulhof oder in der Umgebung Natur- und Umweltthemen erlebbar und damit auch für die Kinder greifbar zu machen. Denn Umweltbildung ist die Basis für das Verständnis der eigenen natürlichen Lebenswelt, wie auch der lokalen und globalen Zusammenhänge. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert das praktische Umweltverständnis, vernetztes Denken und Handeln für „eine Welt mit Zukunft“

    Natur- und Umwelterlebnisse für Kita-Kinder

    Mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt des Landes Rheinland-Pfalz wurde das Projekt Natur- und Umwelterlebnisse für Kita-Kinder ins Leben gerufen. In einer Projektphase wurden zusammen mit Kitas im Landkreis Mayen-Koblenz „Natur- und Umwelterlebnisse“ entwickelt und zwischenzeitlich mehrere hunderte Male an Kitas umgesetzt. Ähnlich wie bei dem Projekt „Module zur praktischen Umweltbildung in Grundschulen“ kommen Referenten in die Kitas und erschließen den Kindern spielerisch Einblicke in die belebte und unbelebte Umwelt.

    Begleitend werden auch Fortbildungen im Umweltbereich für Erzieherinnen und Erzieher angeboten.

    "Mehr als nur Grün"

    Das Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel ist auch ein wichtiger Partner im Projekt "Mehr als nur Grün".

    Die Arbeit des Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel wird durch die die Sparkasse Koblenz, die Kreissparkasse Mayen, die Kreislaufwirtschaft des Landkreises Mayen-Koblenz, den Landkreis Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz unterstützt. Hierdurch ist es möglich die  in der Regel hälbtägigen Angebote an Schulen und Kitas  kostenfrei für diese durchzuführen.

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