Sonnestrahlen fallen durch einen Baum © Jürgen Fälchle/Fotolia

Integrierte Umweltberatung

Die Integrierte Umweltberatung führt viele Menschen zusammen, die sich ehrenamtlich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung in der Region engagieren. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz koordiniert und unterstützt die IUB.

Die große Akzeptanz der Integrierten Umweltberatung in unserem Landkreis spiegelt sich in der hohen Zahl der Akteure wieder. Konstant arbeiten zirka 150 Personen in der Integrierten Umweltberatung mit. Die Teilnehmer, die selbst gewählte Themen der Nachhaltigkeit bearbeiten, kommen aus den verschiedensten Gruppen. Sie sind Vertreter von Firmen, Kammern, Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros, Umweltverbänden, anderen Verbänden, Behörden, Verwaltungen, aus der Wissenschaft und aus Bildungseinrichtungen sowie nicht organisierte Einzelpersonen. 
 

  • Was macht die IUB?

    Die Integrierte Umweltberatung (IUB) führt viele Menschen zusammen, die sich ehrenamtlich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung in der Region engagieren. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz koordiniert und unterstützt die IUB.

    Im Jahre 1997 wurde die Integrierte Umweltberatung (IUB) im Landkreis Mayen-Koblenz als Teil eines bundesweiten Projektes gestartet. Unter Trägerschaft des deutschen Landkreistages und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Paderborn gingen damals zehn Landkreise aus neun verschiedenen Bundesländern „an den Start“. In vielen Landkreisen war die Integrierte Umweltberatung nach der Projektdauer von drei Jahren beendet. Nicht so im Landkreis Mayen-Koblenz, dem einzigen Landkreis in Rheinland-Pfalz, der im Pilotprojekt mit von der Partie war. Die starke Bürgerbeteiligung und der politische Wille die Integrierte Umweltberatung fortzuführen, trägt diese auch heute noch.

    Kaum ein anderer kooperativer Prozess in Rheinland-Pfalz kann für sich in Anspruch nehmen über diesen langen Zeitraum unter regelmäßiger Beteiligung vieler Akteure zu bestehen, neue Aktivitäten zu starten und Bewährtes seit Jahren fortzuführen. Die Integrierte Umweltberatung hat es über Jahre hinweg geschafft, ehrenamtliche Engagements zu mobilisieren und zu binden. Bürger gestalten aktiv in einem von einem Konsens getragenen Prozess die nachhaltige Entwicklung unserer Region mit, die ökologische, soziale wie ökonomische Aspekte berücksichtigt. Die Integrierte Umweltberatung versteht sich als ein Baustein für eine Lokale Agenda 21 auf Kreisebene.

    Die hohe Akzeptanz der IUB spiegelt sich vor allem in der hohen Zahl der Akteure von konstant cirka 150 Personen wieder. Viele der Teilnehmer sind von Anfang an dabei, andere Teilnehmer haben ihre Mitarbeit beendet und neue Akteure rücken nach.

    Die Teilnehmer, die selbst gewählte Themen der Nachhaltigkeit bearbeiten, kommen aus den verschiedensten Gruppen. Sie sind Vertreter von Firmen, Kammern, Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros, Umweltverbänden, anderen Verbänden, Behörden, Verwaltungen, aus der Wissenschaft und aus Bildungseinrichtungen sowie nicht organisierte Einzelpersonen. 

    Die Themen, die bearbeitet werden, kommen aus den Bereichen „Energie und Klimaschutz“ und „ökologische Landschaftsentwicklung“. Mehrere der Arbeitsfelder haben sich in eigenen Organisationseinheiten wie Vereinen verselbständigt, bleiben jedoch Teil eines umfassenden Netzwerkes.

    Die Arbeit der Integrierten Umweltberatung hat wiederholt Anerkennung auf Landes- und Bundesebene gefunden:

    • Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie „Kommunen“ (2007)
    • Projekt des Sommers des BUND Rheinland-Pfalz: Die Auszeichnung ging zusammen an die Integrierte Umweltberatung und das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. (20
  • Hofläden und Wochenmärkte in Mayen-Koblenz

    Regionale Produkte, direkt vom Erzeuger bieten eine hohe Qualität und man bekommt sie im Hofladen um die Ecke – trotzdem wird der Gang zum Supermarkt oft vorgezogen. 

    Um dem entgegenzuwirken und für die Vielfalt und Qualität der heimischen Erzeugnisse zu werben, wurden alle Hofläden, Wochenmärkte und „Ab-Hof-Verkaufsstellen“ im Landkreis Mayen-Koblenz in einer Broschüre zusammengefasst.

    Die aktuelle Broschüre finden Sie hier.

  • Heimat SChmeckt e.V.

    Kontakt:

    Sabine Borsch
    Geschäftsführerin Heimat schmeckt! e. V.
    Heidenstockstraße 21
    56743 Mendig

    Telefon: 02652 / 5279411
    Fax: 02652 / 5279410
    E-Mail:
    Internet: www.heimat-schmeckt.de 
    Walter Grambusch
    Vorsitzender Heimat schmeckt! e. V.
    Telefon: 02606 / 2787 
    E-Mail:

    Heimat schmeckt! e.V. ist ein Zusammenschluss von 30 landwirtschaftlichen, direktvermarktenden Betrieben sowie gastronomischen Betrieben und Lebensmittelverarbeitern. Gemeinsam wollen sie die Nutzung von heimischen Produkten „aus der Region in der Region“ stärken.
    Dies bringt Vorteile für die Umwelt. So werden lange Transportwege vermieden. Ferner wird ein Beitrag zur Erhaltung der heimischen Kulturlandschaft geleistet. Der Dialog zwischen landwirtschaftlichem Produzent und Verbraucher bringt mehr Transparenz  und Vertrauen in heimische Produkte. Durch die regionale Vermarktung werden zudem landwirtschaftliche Familienbetriebe gestärkt.

    Schon von Anfang an war das Thema regionale Vermarktung ein Schwerpunkt in der Integrierten Umweltberatung. Durch die IUB wurde eine verstärkte Zusammenarbeit der Direktvermarkter der Region ins Leben gerufen. Am 26. April 2004 ging aus dieser Zusammenarbeit der Verein "Heimat schmeckt!" e.V. hervor. Die landwirtschaftlichen Betriebe umfassen verschiedenste Produktionszweige und verbinden sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Betriebe.

    Alle Mitgliedsbetriebe verpflichten sich zur Transparenz gegenüber dem Kunden bezüglich der Produktionsmethoden wie zum Beispiel bei Düngung und Futtermitteln. Dies stärkt das Vertrauen in heimische Lebensmittel in Zeiten, in denen „Lebensmittelskandale“ oft schon an der Tagesordnung sind.

    Im Vorstand von „Heimat schmeckt!“, werden die Geschicke des Vereins gelenkt, neue Ideen entwickelt und umgesetzt. Der Vorstand setzt sich aus gewählten engagierten Vertretern der unterschiedlichen Produktionsrichtungen zusammen. Der enge Kontakt zur Integrierten Umweltberatung ist bei dem Verein erhalten geblieben.

    Heimat schmeckt! e.V. ist auf vielen Märkten und Messen in der Region aktiv. Besonders zu nennen ist der Markt der Regionen, der jeden Herbst in Koblenz durchgeführt wird. Dieser Markt wird von der Lokalen Agenda der Stadt Koblenz und der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz organisiert. Mitglieder des Vereins führen Tage der offenen Tür durch. Schulklassen sind regelmäßige Gäste bei Heimat schmeckt! e.V. .

    Eine Broschüre, die in der vierten Auflage erschienen ist, informiert über die Mitgliedsbetriebe, deren Produkte und die Ziele des Vereins.

    Heimat schmeckt! e.V. wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert.

  • Streuobstwiesen

    Streuobstwiesen sind mit hochstämmigen Obstbäumen bewachsene Wiesen. Sie sind ökologisch sehr wertvoll. Sie sind aber auch ein wichtiger Obstlieferant für regionale Keltereien.
    Vor diesem Hintergrund setzt sich eine Projektgruppe der Integrierten Umweltberatung für die Erhaltung von Streuobstwiesen ein. Neben zahlreichen Schnitt- und Pflegekursen für hochstämmige Obstbäume werden herbstliche Sammelaktionen von Streuobst initiiert und Streuobstfeste durchgeführt.

    Streuobstwiesen beherbergen mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten. Sie prägen in manchen Teilen des Landkreises Mayen-Koblenz das Landschaftsbild. Ihr Obst wird gerne zu regionalem Apfelsaft verarbeitet. Streuobstwiesen sind so eine Grundlage für heimische Keltereien, die noch als Familienbetriebe unterhalten werden. Streuobstwiesen beheimaten mehrere hundert Apfelsorten. Diese Apfelsorten sind Teil der regionalen Kulturgeschichte. Zudem können sie ein Potential für neue Züchtungen sein. Streuobstwiesen stellen einen wertvollen Erholungsraum für den Menschen dar. Sie lassen sich ideal für Umwelterfahrung und -bildung nutzen. Viele Gründe sprechen also dafür, sich intensiv für ihre Erhaltung zu engagieren.

    Eine Projektgruppe der Integrierten Umweltberatung hat sich das Ziel gesetzt, Streuobstwiesen im Landkreis Mayen-Koblenz zu erhalten und zu entwickeln. Ein wichtiger Baustein hierzu ist die Nutzung der Streuobstwiesen. Im Rahmen der Projektgruppe arbeiten Obst- und Gartenbauvereine, Umweltverbände, Initiativen und Verwaltungen sehr eng mit Keltereien der Region zusammen. Gemeinden unterstützen die Arbeit. Eine enge Kooperation besteht mit dem Umweltamt der Stadt Koblenz.

    Aktionen rund um das Streuobst

    Jedes Jahr führt die Integrierte Umweltberatung mehrere Kurse zum Thema Streuobst durch. Einige Themen hierbei sind:

    • Schnitt und Pflege von Jungbäumen
    • Sanierung von Altbäumen
    • biologischer Pflanzenschutz und Düngung

    Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz führen mit Unterstützung der Integrierten Umweltberatung Sammelaktionen von Streuobst durch. Hierbei kommen viele Tonnen Äpfel zusammen, die in heimischen Keltereien zu wertvollem Apfelsaft oder -wein verarbeitet werden. Der heimische Apfelsaft stellt eine Alternative zu Importen dar, die heute oft aus Polen und China kommen.

    Faltblätter der Integrierten Umweltberatung führen die Streuobstinitiativen sowie die Keltereien und Obstverarbeiter der Region auf.

    Wer regelmäßig über das Thema Streuobst informiert werden möchte, kann sich in den Adressverteiler „Streuobst“ der Integrierten Umweltberatung aufnehmen lassen.

  • Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel. e.V.

    Logo dess UmweltnetzwerkesKontakt:

    Manfred Brechtel
    Vorsitzender Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e. V.
    Moselstraße 4
    56294 Münstermaifeld

    Telefon: 02605 / 84211
    E-Mail:
    Internet: www.umweltnetzwerkkircherheinmosel.de

    Im Jahr 2004 wurde das ökumenische Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel gegründet. Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel hat sich als fester Bestandteil im Themenbereich Kirche und Umwelt im Großraum Koblenz etabliert. Eine Vernetzung der kirchlichen Partner beider Konfessionen und vielfältige Informationsveranstaltungen kennzeichnen die Arbeit des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel.

    Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel beruht auf der Arbeit der beiden Lokale Agenda 21 Bewegungen des Landkreises Mayen-Koblenz (Integrierte Umweltberatung) und der Stadt Koblenz. Die starke persönliche Motivation von haupt- und ehrenamtlichen kirchlichen Mitarbeitern in den Lokale Agenda 21 Bewegungen war ebenso Motivation zur Gründung des Netzwerkes wie die große Bedeutung der Kirchen für den Umweltschutz. Kirchen sind Eigentümer vieler Liegenschaften, in denen Maßnahmen zur Energieeinsparung und des Klimaschutzes umgesetzt werden können. Kirchen kommt zudem eine starke Vorbildfunktion zu. Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel wurde auf Grund des modellhaften Charakters vom Land Rheinland-Pfalz und von den Kirchen finanziell gefördert.

    Dechant Thomas Hüsch (Dekanat Koblenz) und Superintendent Rolf Stahl (Evangelischer Kirchenkreis Koblenz) sind die aktuellen Schirmherren des Netzwerks.

    Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel hat sich seit seiner Gründung als fester Bestandteil im Themenbereich Kirche und Umwelt im Großraum Koblenz etabliert. Fragen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung waren Inhalt von zahlreichen Veranstaltungen. Bei diesen nahmen mehrere hundert Personen aus katholischen und evangelischen Kirchengemeinden und Institutionen teil. Kirchengemeinden und kirchliche Institutionen wurden in Fragen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung unterstützt. Hierbei standen Fragen der Energieeffizienz und der Nutzung regenerativer Energien im Vordergrund. Ein Schwerpunkt bildete die Nutzung von „Ökostrom“.

    Mehrere Projekte mit vorbildhaftem Charakter wurden in Zusammenarbeit mit kirchlichen Institutionen initiiert und begleitet. Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Hahn“ am Jugendhilfezentrum Bernardshof wurde Neuland betreten.

    Höhepunkte der bisherigen Arbeit des Netzwerkes waren die Verleihung des Umweltpreises des Bistums Trier am 26. April 2009 und die Verleihung des Bürgerpreises am 1. September 2009.

    Die bisherige erfolgreiche Arbeit des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel sollte künftig in einem eingetragenen gemeinnützigen Verein fortgeführt werden. Die Gründung dieses Vereins erfolgte am 6. Juli 2009. Mittlerweile hat der Verein über 50 Mitglieder, darunter Kirchengemeinden, kirchliche Institutionen, Privatpersonen sowie die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz wurden Mitglieder in dem Verein.

  • Freiwilliges ökologisches Jahr

    Logo des Freiwilligen Ökologischen JahresKontakt:

    Jochen Frey
    FÖJ-KUR Team
    Hindenburgplatz 3
    55118 Mainz

    Telefon: 06131 / 62706-71
    Fax: 06131 / 627079
    E-Mail:
    Internet: www.foej-rlp.de

    Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein ökologisches Bildungsjahr zwischen Schule und Berufsleben für junge Leute zwischen 16 und 27 Jahren. Das FÖJ kann als Zivildienst und für spätere Tätigkeiten als Praktikum oder Wartesemester anerkannt werden.

    Zwar sind die finanziellen Mittel für die Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr gering. Jeden Monat gibt es 186 Euro und je nach Einsatzort einen Zuschuss für Essen, Fahrten und Unterkunft . Aber man hat die Möglichkeit viel zu Lernen und Erfahrungen zu sammeln.

    Während des FÖJ's gibt es für alle Teilnehmer fünf mehrtägige Seminare, die sie gemeinsam mit ihren Betreuern planen und durchführen. Dort werden viele unterschiedliche Themen behandelt und Aktionen organisiert. 

    In Rheinland-Pfalz gibt es über 80 Einsatzstellen. Diese reichen von der Arbeit in Umweltberatungen über Tätigkeiten auf dem Bauernhof oder einem Weingut, bis zum praktischen Tier- und Biotopschutz in Naturschutzverbänden. Aber auch Unternehmen, die mit regenerativen Energien arbeiten, Umweltbildungseinrichtungen oder Verwaltungen bieten Einsatzstellen an. Auch die Integrierte Umweltberatung ist seit vielen Jahren Einsatzsatzstelle für Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr.

    Die Arbeit bei der Integrierten Umweltberatung ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die kreatives und selbstständiges Handeln erfordert. Als Beispiel ist das Erstellen von Plakaten, Broschüren oder Faltblättern anzuführen. Bei Außenterminen und Exkursionen kommt man oft mit Projektteilnehmern ins Gespräch. Dies macht die Arbeit sehr interessant und erfordert eine Aufgeschlossenheit für Menschen.

    Natürlich steht auch Verwaltungsarbeit auf dem Programm. Hierzu gehören zum Beispiel Sitzungen vor- oder nachbereiten, Protokolle schreiben und Schriftkontakt mit Projektteilnehmern führen

    Da viele Projektgruppen an aktuellen Themen arbeiten, sind Internet- und Literaturrecherchen nötig. Hierbei stößt man immer wieder auf interessante neue Aspekte, die die Arbeit in der IUB stets voranschreiten lassen. 

    Die jungen Menschen erhalten einen guten Überblick über aktuelle Themen der nachhaltigen Entwicklung, über Projektmanagement und Moderation sowie über Verwaltungshandeln und Kommunalpolitik.

    Bei Fragen können Sie sich an das Team beim FÖJ-KUR in Mainz wenden.

    Hier finden Sie den aktuellen Flyer zum Freiwilligen Ökologischen Jahr.

  • Bau- und Energienetzwerk Mittelrhein e.V.

    Logo des Bau & Energienetzwerkes Mittelrhein e.V.Kontakt:

    Bau- und EnergieNetzwerk Mittelrhein e. V.
    Koordinator Helmut Tibes
    Amselweg 9
    56751 Gering



    Telefon: 0261 / 9835279-0
    Fax: 0261 / 9835279-2
    E-Mail:
    Internet: www.ben-mittelrhein.de

    Das Thema energiesparendes Bauen und Sanieren nimmt in der Arbeit der Integrierten Umweltberatung eine zentrale Rolle ein.

    Das Finanzministerium des Landes Rheinland-Pfalz förderte in den Jahren 2001 bis 2005 das Projekt "Bauen für die Zukunft - Energiesparendes Bauen". Dies war ein Meilenstein in der Bearbeitung dieses Themas.  Im Rahmen des Projektes wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen (Exkursionen, Vorträgen, Seminaren, Praxisdemonstrationen) mit mehreren tausend Teilnehmern durchgeführt. Alle Zielgruppen rund um das Bauen wurden erreicht. Hierzu gehörten Bauherren, Planer, Architekten, Handwerker, Immobilien- und Finanzberater sowie Kommunen. Eine hervorragende Zusammenarbeit unter allen Partnern rund um das Bauen wurde initiiert. Ergebnisse und Kooperation waren zu wertvoll, um diese mit dem Ende der Projektförderung 2005 auslaufen zu lassen.

    Aus diesem Grund wurde am 13. Juli 2005 das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein gegründet. Hier kann die bisherige Arbeit fortgeführt, dauerhaft verankert und inhaltlich weiterentwickelt werden. Das Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein ist ein gemeinnütziger und eingetragener Verein, der heute rund 70 Mitglieder hat.

    Als kommunale Partner sind im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Verbandsgemeinde Pellenz und Vallendar vertreten. Zu den weiteren Mitglieden gehören Planer, Architekten, Handwerker, Baustoffproduktion und -handel, Vereine (unter anderem BUND und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz) und ebenso die Debeka Bausparkasse als Finanzinstitut.

    Das Bau- und EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. – BEN-Mittelrhein – engagiert sich vorrangig für Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien im Bereich Bauen und Modernisieren. Es will damit auf der regionalen Ebene einen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. BEN-Mittelrhein hat sich als wichtiger Ansprechpartner zum Thema Bauen und Sanieren in der Großregion Koblenz etabliert.

    Neben der Durchführung eigener Aktivitäten unterstützt BEN-Mittelrhein auch überregionale Angebote und Kampagnen.
    BEN-Mittelrhein erhält Fördermittel vom Land Rheinland-Pfalz. Weitere Förderer sind die die Energieversorgungsunternehmen EVM und KEVAG und die Handwerkskammer Koblenz. Hier ist die BEN-Geschäftsstelle angesiedelt .

    Seit der Gründung 2005 hat der Verein bereits mehrere Preise erhalten:

    • Förderung durch die Aktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" (Jahr 2005)
    • Anerkennungs- und Förderpreis "Zukunftsradar" der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) (Jahr 2007)
    • Auszeichnung als "Projekt des Sommers" des BUND Rheinland-Pfalz (Jahr 2007)
    • Bürgerpreis-Verleihung (Jahr 2009)
  • Ökoprofit

    ÖKOPROFIT steht für ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik. Die Senkung von Material-, Energie- und Entsorgungskosten ist ein guter Ansatz die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Das Projekt unterstützt Unternehmen und Betriebe bei der Verbesserung der Ressourceneffizienz und des betrieblichen Umweltschutzes. Die Beratung im Rahmen von ÖKOPROFIT besteht aus einer Auftaktveranstaltung, acht Workshops und vier Vor-Ort-Begehungen in den teilnehmenden Unternehmen. Betriebliche Prozesse werden durchleuchtet und Effizienzpotenziale sichtbar gemacht. Weiterhin wird die Rechtssicherheit des Unternehmens gesteigert.

    Betriebe, welche an ÖKOPROFIT erfolgreich teil genommen haben, erhalten die Auszeichnung „ÖKOPROFIT-Betrieb“.

    Bereits jetzt haben bundesweit weit mehr als 1.000 Betriebe an ÖKOPROFIT erfolgreich teil genommen.

    Alle interessierten Unternehmen, z.B. aus Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungsbereich oder auch Verwaltung aus Koblenz und dem Landkreis sind eingeladen, an ÖKOPROFIT teilzunehmen.

    Finanziert wird das Projekt durch die teilnehmenden Betriebe und die Kommunen. Betreut werden die Unternehmen durch ein Büro, welches mit ÖKOPROFIT bereits umfassende Erfahrungen gesammelt hat.

    ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Koblenz (Umweltamt) und des Landkreises Mayen-Koblenz (Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WfG) und Integrierte Umweltberatung (IUB)). Unterstützt werden Stadt und Landkreis durch die Handwerkskammer Koblenz (HWK) und die Industrie- und Handelskammer zu Koblenz (IHK).

    Anfang 2013 wurde die erste Runde ÖKOPROFIT in der Stadt Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz abgeschlossen. Zehn Unternehmen mit insgesamt zwölf Standorten hatten hieran teilgenommen und zeigten sich mit dem Projektverlauf ausgesprochen zufrieden:

    Mayen-Koblenz:

    • Herz-Jesu-Haus Kühr, Niederfell
    • Josef Höfer GmbH, Urmitz
    • KANN GmbH Baustoffwerke (Standort: Werk Bendorf)
    • Kreissparkasse Mayen (Standort Mayen)
    • Kreissparkasse Mayen (Standort Plaidt)
    • Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar gGmbH
    • Berufsförderungswerk Koblenz gGmbH, Vallendar

     

    Koblenz:

    • Fachhochschule Koblenz (Standort Koblenz)
    • Fachhochschule Koblenz (Standort Remagen)
    • Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen (Standort Kemperhof Koblenz)
    • Kloster Arenberg, Koblenz
    • Thönnissen GmbH - Werkstatt für Orthopädie-Technik, Koblenz

    Mehrere Unternehmen der Einsteigerrunde wollen auch künftig in ÖKOPROFIT aktiv bleiben und werden im ÖKOPROFIT KLUB aktuelle Informationen zu rechtlichen, wie auch technischen Fragen erhalten, sowie vom Austausch der Unternehmen untereinander profitieren. Drei Workshops und eine Vor-Ort-Begehung warten auf diese Unternehmen.

    Hier finden Sie den Flyer und die Broschüre "Ökoprofit"

  • Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel

    Logo Netzwerk Umweltbildung Rhein-MoselKontakt:

     Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel
    Dipl.-Ing. agr. Susanne Hildebrandt
    Ingenieurbüro für Umweltplanung
    Trierer Straße 25
    56072 Koblenz


    Telefon: 0261 / 280436
    E-Mail: 
    Internet: http://www.umweltbildung-rhein-mosel.de/ 

    Das Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel hat sich zur Aufgabe gemacht alle Akteure der Umweltbildung in der Region zu vernetzen, den Austausch untereinander zu fördern und gemeinsame Projekte zu initiieren. Das zentrale Projekt des Netzwerks Umweltbildung Rhein-Mosel, welches gemeinsam mit dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz umgesetzt wird, ist das Projekt Umweltbildung an Grundschulen.

    Das Netzwerk
    Um die Umweltbildung in der Region voranzubringen, wurde das „Umweltbildungsnetzwerk Rhein-Mosel“, welches durch die Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz gefördert wurde, ins Leben gerufen. Am 2. Dezember 2008 trafen sich erstmals Akteure der Umweltbildung. Diese sind ehrenamtlich tätig oder arbeiten haupt- oder freiberuflich in der Umweltbildung. Sie engagieren sich in Umweltprojekten oder sind Vertreter von Institutionen und Kommunen. Das Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel ist eines von wenigen seiner Art in Rheinland-Pfalz. Es wird durch die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Lokale Agenda 21 der Stadt Koblenz unterstützt.

    Umweltbildung an Grundschulen

    Die Umweltbildung Rhein-Mosel möchte die Offensive „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ in eigens konzipierten Projektmodulen umsetzen. Ziel ist es, mit den vielfältigen Bildungsangeboten direkt in Grundschulen zu gehen und im Klassenzimmer, auf dem Schulhof oder in der Umgebung Natur- und Umweltthemen erlebbar und damit auch für die Kinder greifbar zu machen. Denn Umweltbildung ist die Basis für das Verständnis der eigenen natürlichen Lebenswelt, wie auch der lokalen und globalen Zusammenhänge. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert das praktische Umweltverständnis, vernetztes Denken und Handeln für „eine Welt mit Zukunft“

    Bereits in der Vergangenheit zeigte sich der große Bedarf von Schulen an den Themen der Umweltbildung. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus vorangegangenen Projekten, wie „Flusslandschaft Nette – Heimat und Lernort“ sind ein Beispiel dafür, wie wichtig die Wissensvermittlung in Bildungseinrichtungen ist und welche große Nachfrage besteht.

    Dank der Förderung durch die Kreissparkasse Mayen, der Kreislaufwirtschaft des Landkreises Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz sind die in der Regel hälbtägigen Angebote für die Schulen kostenfrei. Das benötigte Material bringen die Akteure mit in die Schule.

    Eine Vielzahl von einzelnen Modulen, die eine optimale Ergänzung zum regulären Unterricht darstellen, werden durch das Umweltbildungsnetzwerk Rhein-Mosel angeboten.

    Alle Unterrichtsmodule finden Sie in der Broschüre.