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Veterinärdienst & Lebensmittelüberwachung

Tierseuchen

Leistungsbeschreibung

Als privater oder gewerblicher Tierhalter sind Sie verpflichtet, bestimmte Tierseuchen anzuzeigen. Eine Auflistung der anzeigepflichtigen Tierseuchen finden Sie auf der Übersichtsseite zum Thema "Tierseuchen" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Anzeigepflichtig ist jedoch nicht nur der Ausbruch (also die Feststellung der Seuche durch einen Tierarzt), sondern bereits der bloße Verdacht auf einen Ausbruch.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Tierseuchen sind nicht nur eine Bedrohung für die Tiere selbst, sie gefährden häufig auch die Gesundheit von Menschen und allemal auch deren wirtschaftliche Interessen. Daher kommt der regelmäßigen Untersuchung von Nutztieren, der schnellen Diagnose von Tierseuchen und einem schlagkräftigen Krisenmanagement im Seuchenfall große Bedeutung zu.


Ein weiterer Baustein der Tierseuchenbekämpfung ist die Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Nutztiere mit Ohrmarken oder Mikrochips sowie deren Erfassung in zentralen Datenbanken, durch die der Nachweis der Wege, die eine Tierseuche vom Entstehen bis zum Erkennen genommen hat, erheblich erleichtert wird.


Neben den landwirtschaftlichen Nutztieren unterliegen auch Wildtiere der tierseuchenrechtlichen Überwachung. Als Beleg für die Notwendigkeit hierfür seien die Schweinepest bei Wildschweinen, die Vogelgrippe und die Tollwut bei Füchsen genannt. Diese Tierseuchen gefährden nicht nur Wildtiere, sondern auch Haustierbestände - und nicht zuletzt Menschen.


Internetseite der Tierseuchenkasse

Internetseite des aid-Infodienstes

Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institutes

Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft


Aktuelle Informationen des Veterinäramtes


Newsletter_04_2018

Newsletter_03_2018

Newsletter_02_2018

Newsletter_01_2018

Newsletter_01_2018_Anlage 1

Newsletter_01_2018_Anlage 2

Newsletter 01_2017

Newsletter 02_2017


Blauzungenkrankheit


Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die Haus- und Wildwiederkäuer befallen kann. Für Menschen ist sie ungefährlich. Die Übertragung des Blauzungen-Virus erfolgt ausschließlich durch Insekten. Eine vorbeugende Impfung von Haus- und Nutztieren  ist möglich.

Ausbrüche im Jahr 2018 und 2019 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben dazu geführt, das im Südwesten Deutschlands ein Sperrgebiet eingerichtet worden ist, das mittlerweile  die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie Teile von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern umfasst. Innerhalb des Gebietes kann der Tierverkehr weitgehend uneingeschränkt stattfinden, jedoch muss für Tier eine Tierhaltererklärung ausgefüllt und beim Transport mitgeführt werden. Das Verbringen von Tieren der empfänglichen Arten aus dem Sperrgebiet heraus ist je nach Ziel (Deutschland/EU-Mitgliedstaat/Drittland) nur unter bestimmten Bedingungen wie z.B. einem wirksamen Impfschutz, Repellentbehandlung, teilweise aber gar nicht möglich.

Die bisherigen Übergangsregelungen gelten nur noch bis zum 17.05.2019!

Das Verbringen von Zucht- und Nutztieren aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands ist ab dem 18.05.2019 nur noch für geimpfte Tiere möglich. 

Die Impfungen müssen in der HIT-Datenbank eingetragen sein.

Eine Ausnahme gibt es für Schlachttiere, die ausschließlich und direkt zum Schlachten verbracht werden und für die eine Tierhaltererklärung über das Freisein von Anzeichen der Blauzungenkrankheit im Bestand („Tierhaltererklärung Schlachttiere“) beim Transport mitgeführt wird. Sie ist dem amtlichen Tierarzt am Schlachthof zu übergeben.

Ausnahmsweise können auch Kälber bis zu einem Alter von 3 Monaten verbracht werden, wenn sie nachweislich innerhalb der ersten Lebensstunden Kolostrum der Mutterkuh erhalten haben. Diese muss aber vor oder während der Trächtigkeit geimpft worden sein.

Sofern die Mutterkuh erst während der Trächtigkeit geimpft wurde, muss die Grundimmunisierung mindestens 4 Wochen vor der Kalbung abgeschlossen sein. Bei dem Kalb muss innerhalb der letzten 14 Tage vor dem Verbringen Blutuntersuchung mit negativem Ergebnis durchgeführt werden.

Auch für die Kälber sind entsprechende Tierhaltererklärungen vorgesehen.

Für weitere Informationen zu den geltenden Regelungen für das Sperrgebiet wird auf das Merkblatt auf der Webseite des LUA verwiesen, das im Internet unter dem Link

https://lua.rlp.de/de/service/downloads/tierseuchen-tiergesundheit/

zu finden ist. Dort erhalten Sie auch weitere Hinweise zu den Verbringungsmöglichkeiten und dem mit den Niederlanden getroffenen Vereinbarungen („BT-Memorandum“) und der dafür notwendigen Tierhaltererklärung für die Niederlande.

Nach wie vor wird die Impfung empfänglicher Tiere seitens des Ministeriums dringend empfohlen, auch wenn ein Tier nicht aus dem Sperrgebiet verbracht werden soll. Nur auf diese Weise sind eine dauerhafte Seuchenfreiheit und damit eine Aufhebung der Sperrmaßnahmen zu erlangen. Bitte wenden Sie sich für eine Beratung an Ihren Hoftierarzt, der die Impfung im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) einträgt.


Tierhaltererklärung Kälber - Grundimmunisierung vor Belegung_2019-05-13

Tierhaltererklärung Kälber - Grundimmunisierung während Trächtigkeit_2019-05-13

Tierhaltererklärung_innerhalb_Sperrgebiet_Schlacht-Nutztiere

Tierhaltererklärung_innerstaatlich_Schlachttiere

Tierhaltererklärung_innerstaatlich_Schaf_Ziege


Geflügelpest


Am Erreger der Geflügelpest (Aviäre Influenza) erkranken vor allem Hühner und Puten. Enten und Gänse erkranken seltener und weniger schwer, können aber das Virus weiterverbreiten.

Die Krankheit ist hoch ansteckend und wird sehr leicht von Tier zu Tier oder durch Personen verbreitet. Influenzaviren des Geflügels führen bei anderen Tierarten und beim Menschen nur sehr selten zu einer Erkrankung.


Merkblatt Vorsichtsmaßnahmen gegen die Geflügelpest


Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zur Aufstallung von Geflügel und Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz gegen die Aviäre Influenza in einem festgelegten Gebiet zu präventiven Zwecken


Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen


Merkblatt für die private Hühnerhaltung


Schweinepest


Die Schweinepest ist eine hochansteckende, fieberhafte Viruserkrankung bei Haus- oder Wildschweinen, die zu schweren wirtschaftlichen Verlusten in der Landwirtschaft führen kann.


Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinepest:


Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Es handelt sich um eine sogenannte „anzeigepflichtige Tierseuche“.


Woher kommt die Afrikanische Schweinepest und wie verbreitet sie sich?

Ursprünglich war die Afrikanische Schweinepest (ASP) auf Afrika begrenzt. Im Juni 2007 traten erste Fälle der ASP in Georgien auf, später in den Nachbarländern Armenien, Aserbaidschan und der Russischen Föderation. Ab 2012 waren die Länder Ukraine, Weißrussland und ab 2014 die EU-Mitgliedsstaaten Litauen, Polen, Lettland sowie Estland betroffen. 2017 gab es erste Fälle der ASP in Tschechien bei Wildschweinen, in Rumänien bei Wild- und Hausschweinen, 2018 in Bulgarien (bei Haus- und Wildschweinen) und Belgien (bei Wildschweinen), 2019 auch in Westpolen. Nur in Tschechien konnte die Tierseuche bei Wildschweinen bisher erfolgreich bekämpft werden; in den anderen Ländern nicht.


Wie wird die Erkrankung übertragen?

Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände und Futter übertragen werden. Besonders effizient ist die Übertragung über Blut. Kleinste Tropfen reichen für eine Infektion. Das Virus überlebt sowohl in gekühltem, als auch in gefrorenem, gepökeltem und geräuchertem Fleisch oder in Wurst mehrere Wochen bis Jahre. Die Ausbreitung der ASP erfolgt daher in den betroffenen Ländern hauptsächlich über infizierte Lebensmittel. Das höchste Risiko geht von auf Parkplätzen entlang von Straßen und Picknickplätzen im Wald entsorgten, mit ASP-Virus kontaminierten Lebensmitteln aus. Diese können von Wildschweinen gefressen werden und das Virus sich so immer weiter verbreiten. Zudem spielen auch andere durch den Menschen verursachte indirekte Übertragungswege eine wichtige Rolle. Personen, die mit infizierten Tieren in Kontakt gekommen sind, können das Virus durch Fahrzeuge oder kontaminierte Ausrüstungs- und Arbeitsgegenstände der Jagd, Landwirtschaft oder des Campings verbreiten.


Wie lange kann der Erreger der ASP nach dem Tod eines erkrankten Schweins überleben?

Der Erreger ist gegenüber Umwelteinflüssen sehr widerstandsfähig, er bleibt auch während des Verwesungsprozesses des Schweins mehrere Wochen bis Monate infektiös.


Wie hoch ist die Gefahr, dass die Afrikanische Schweinepest in Deutschland ausbricht?

Anfang September 2020 wurde der erste Fall der ASP in Deutschland bekannt. In Brandenburg fand man den infizierten Kadaver eines Wildschweines.


Welche Folgen hat der Ausbruch der ASP bei Wild- und Hausschweinen in Deutschland?

Mit dem Auftreten der ASP kommt der deutsche Schweinemarkt in den betroffenen Regionen zum Erliegen. Die Handelsrestriktionen und Vermarktungsbeschränkungen für Hausschweine, Fleisch und Fleischerzeugnissen von Haus- und Wildschweinen sind enorm hoch. Dies gilt für den nationalen Handel, aber auch für die EU und insbesondere den Handel in Drittländer. Die Vermarktungsrestriktionen würden voraussichtlich über Jahre andauern.


Ist die Afrikanische Schweinepest für den Menschen und andere Säugetiere gefährlich?

Andere Säugetiere (u. a. Hunde, Katzen) sowie der Mensch sind für das Virus nicht empfänglich.


Wie verhalte ich mich, um nicht zur Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest beizutragen?

Ein besonders großes Risiko der plötzlichen Verbreitung über große Distanzen stellt die Verschleppung des Virus durch den Menschen dar. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Seuche auch durch infizierte Speiseabfälle, welche auf Parkplätzen entlang von Straßen und Picknickplätzen im Wald für Wildtiere zugänglich sind, verbreitet werden kann. Auch bei Arbeiten im Wald, in der Landwirtschaft und in Weinbergen achtlos weggeworfene, infizierte Lebensmittel stellen ein hohes Risiko dar. Im ungünstigsten Fall reicht bereits ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot aus, um das Virus auf Wild- und Hausschweine zu übertragen.

Generell ist es verboten, Lebensmittel, die Teile von Haus- oder Wildschwein enthalten, aus den betroffenen Gebieten im Baltikum, Russland, Weißrussland, Ukraine, Polen oder Tschechien nach Deutschland einzuführen.


Wie sieht die Erkrankung bei Wildschweinen aus?

Bei Wildschweinen führt die Infektion zu schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme. Durchfall und Nasenblutungen können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientierung. Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in der Mehrzahl der Fälle zum Tod des Tieres innerhalb einer Woche.


Können Raubtiere und Aasfresser (Fuchs, Krähen) das Virus weiter verbreiten?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Raubtiere und Aasfresser bei der Verbreitung der ASP eine besondere Rolle spielen. Eine Verschleppung virushaltiger Kadaverteile oder Kontamination des Fells kann für Raubtiere und Aasfresser zwar nicht ausgeschlossen werden, eine Vermehrung des Virus findet in bzw. auf diesen Tieren aber nicht statt. Eine Darmpassage überlebt das Virus, aufgrund des pH-Wert im Magen der Fleischfresser, nicht.


Wie sollte man sich verhalten, wenn man ein totes Wildschwein findet?

Wer ein totes Wildschwein findet, sollte umgehend die zuständige Veterinärbehörde der Kreisverwaltung benachrichtigen, unter Angabe des genauen Fundortes. Zum eigenen Schutz sollte darauf geachtet werden, nichts anzufassen. Sofern die Afrikanische Schweinepest bei uns auftritt, sollten tote Wildschweine nicht berührt werden, um das möglicherweise vorhandene Virus nicht zu verschleppen. Der Kontakt mit dem infizierten Tier wäre für den Menschen bezüglich der Afrikanischen Schweinepest jedoch völlig ungefährlich. Grundsätzlich können auch die zuständigen Jäger oder die Polizeidienststellen verständigt werden.


Welche Maßnahmen der Früherkennung der ASP laufen bereits in Rheinland-Pfalz?

Den Jägern kommt eine besondere Rolle bei der Früherkennung der ASP zu. Sofern das Virus nach einer Einschleppung in den Wildschweinebestand früh festgestellt wird, stellt dies, nach den aktuellen Erkenntnissen ,  die einzige Chance dar, die Seuche im Keim zu ersticken. Gelingt dies nicht, so geschehen im Baltikum und in Polen,  wird die ASP sich immer weiter ausbreiten. Die Früherkennung ist daher der Kernpunkt in der erfolgreichen Tierseuchenbekämpfung, denn diese verläuft umso erfolgreicher, je schneller, enger und strenger gehandelt wird. Daher führt das Land Rheinland-Pfalz seit 2014 für die ASP ein routinemäßiges Monitoring bei allen tot gefundenen (Fallwild), verunfallten, krank erlegten und pathologisch-anatomisch auffälligen Wildschweinen durch. Dies waren 2017 rund 300 Untersuchungen von Wildschweinproben. Im Frühjahr 2018 wurde zudem eine Fallwildprämie eingeführt: Für jede Beprobung des Fallwilds erhalten die Jäger eine Prämie von 50 Euro. Dies gilt nun auch für Unfallwild. Bei der Klassischen Schweinepest (KSP) ist das Monitoring - zusätzlich auch bei jungen, gesund erlegten Wildschweinen - seit rund 20 Jahren etabliert. 2017 sind über 12.600 Proben untersucht worden. Das Monitoring wird durch die „Anordnung des LUA zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen Schweinepest und der Afrikanischen Schweinepest“ (11.01.2020) geregelt.


Jäger sind wichtige Akteure im Zusammenhang mit der Früherkennung der ASP. Worauf sollten Sie achten?

Gemeinsam mit dem Landesjagdverband ist das Vorgehen zur Früherkennung der ASP und die Vermeidung der Verbreitung  festgelegt worden. Die Jägerschaft ist aufgefordert, verendete Wildschweine der zuständigen Behörde zu melden und entsprechende Proben zu nehmen. Diese werden im Landesuntersuchungsamt auf Klassische wie Afrikanische Schweinepest untersucht. Beim Kontakt mit verendeten Tieren oder nach der Erlegung eines Wildschweins und dessen Abtransport sind besonders gründliche Hygienemaßnahmen zu beachten. Gegenstände mit Kontakt zu Wildschweinen, wie beispielsweise Schuhe, Kleidung und Messer müssen ordentlich gereinigt und desinfiziert werden. Ein infizierter, getrockneter Blutstropfen kann ausreichen, um die hiesige Schwarzwildpopulation mit ASP zu infizieren. Bei Jagdreisen in betroffene Regionen (z.B. im Baltikum, Polen, Tschechien) dürfen Jagdtrophäen nur nach entsprechender Behandlung nach Deutschland eingeführt werden. Die Mitnahme von (Wild-) Schweinefleisch aus diesen Gebieten ist verboten. Kleidung, Schuhe, Messer und sonstige Gegenstände müssen nach Kontakt mit potentiell infizierten Wildschweinen sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden, um das Virus nicht zu verschleppen! Besondere Vorsicht müssen Jäger walten lassen, die zugleich Schweinehalter sind.


Kann Fleisch von Haus- und Wildschweinen weiterhin unbedenklich verzehrt werden?

Fleisch von Haus- und Wildschweinen kann unter Beachtung der allgemeinen Hygienemaßnahmen bedenkenlos verzehrt werden. Wildbret ist ein sehr hochwertiges Lebensmittel reich an Mineralstoffen und weist einen geringen Fettanteil auf. Wild lebt artgerecht in freier Natur und kennt keinen Transportstress zur Schlachtung.


Wie kann man Hausschweinbestände und freilebende Wildschweine vor der ASP schützen?

Da es bislang keinen Impfstoff gegen die ASP gibt, kann man der Seuche nur durch Biosicherheit und Bestandshygiene, insbesondere in den Produktionsbetrieben, begegnen. Wichtig ist die Früherkennung eines ASP-Ausbruchs, um im Falle eines ersten Seucheneintrags das infizierte Gebiet schnell abgrenzen und isolieren zu können. Ein deutlich reduzierter Wildschweinbestand könnte eine mögliche Verbreitung des Virus deutlich einschränken.


Abgabe von Impfstoffen


Der Verkehr mit Tierimpfstoffen wird durch das Tiergesundheitsgesetz in Verbindung mit der Tierimpfstoffverordnung geregelt. Nachfolgend finden Sie diverse Links zum Umgang mit Tierimpfstoffen.


Merkblatt über die Bedingungen der Abgabe von Tierimpfstoffen durch Tierärzte an Tierhalter

Anlage 1 zum Merkblatt (Anwendungsplan)

Anlage 2 zum Merkblatt (Anzeige)

Impfkontrollbuch für landwirtschaftliche Betriebe


Bienenseuchen


Klinische Untersuchung von Bienenvölkern zur Erstellung einer Gesundheitsbescheinigung

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Datenerfassungsblatt Verbringung ins Ausland

Transporte von tierischen Erzeugnissen oder lebenden Tieren innerhalb der Europäischen Union müssen von Gesundheitsbescheinigungen begleitet werden. Hierfür ist es notwendig, dass der Tierbesitzer dem Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die erforderlichen Daten rechtzeitig vor dem Transport übermittelt.

Die Bescheinigungen werden sowohl in elektronischer als auch in Papierform erstellt. Auf dem elektronischen Wege werden, ausgehend vom Herkunftsort, sowohl alle Zwischenaufenthaltsorte als auch der Zielort frühzeitig vor Transportbeginn benachrichtigt.

Datenerfassungsblatt Betriebs-,Registriernummer u. Tierhaltung

Die Viehverkehrsverordnung schreibt vor, dass alle Haltungen von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden, Esel, anderen Einhufern, Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Tauben, Truthühnern, Wachteln oder Laufvögeln bei der zuständigen Behörde angemeldet sein müssen. Daraus ergibt sich für die Tierhalter eine Anzeigepflicht gegenüber dem Veterinäramt.

Was sollte ich noch wissen?

Nach dem Tiergesundheitsgesetz können für Verluste bei Vieh, die durch Tierseuchen entstanden sind, Entschädigungen von der Tierseuchenkasse gewährt werden. Voraussetzung dafür ist jedoch u.a, dass die Seuchenmeldung unverzüglich erstattet wurde und der Tierseuchenkasse mindestens jährlich die Anzahl der gehaltenen Nutztiere (Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Bienenvölker) gemeldet wird und der jährliche Beitrag bezahlt wurde.

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