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Erstes Energie- und Klimaforum Wird gut angenommen
Im Mittelpunkt des Energie- und Klimaforums stand ein breit gefächertes Informationsangebot. Mehr als ein Dutzend Aussteller präsentierten Themen aus den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung, Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Energiewende und energetische Sanierung. Ergänzt wurde das Programm durch sieben Fachvorträge, in denen Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen, praktische Lösungsansätze und Fördermöglichkeiten vorstellten. Auch die Kreisverwaltung war mit mehreren Informationsständen vertreten. Besucher konnten sich dort zu Klimaschutz, Klimaanpassung, integrierter Umweltberatung sowie Hochwasserschutz informieren. Das Gesundheitsamt thematisierte die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und stellte Maßnahmen zur Gesundheitsprävention vor. Das Forum zeigte zugleich die Vielfalt des Engagements in der Region. Zahlreiche ehrenamtliche Initiativen nutzten die Veranstaltung, um ihre Arbeit vorzustellen. Dazu gehörten unter anderem der BUND, die Klimawerkstatt Andernach und die Gruppe Klimafit Weißenthurm. Fachliche Impulse lieferten zudem Unternehmen und Institutionen wie Westenergie mit Informationen zu intelligenten Energienetzen sowie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit Beratungsangeboten zu Bürgerenergie und energetischer Gebäudesanierung.
Den Abschluss gestaltete der Spiegel-Bestsellerautor und Wissenschaftskommunikator Jan Hegenberg. In seinem Vortrag beleuchtete er den aktuellen Stand der Energiewende in Deutschland, ging auf Fragen der Ressourcenverfügbarkeit ein und zeigte die Bedeutung erneuerbarer Energien für eine klimaneutrale Zukunft auf. Dabei machte er deutlich, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern bereits begonnen hat und die regionale Energieerzeugung eine zentrale Rolle für die künftige Versorgung spielen wird.
Das Energie- und Klimaforum steht im Zusammenhang mit dem Beschluss des Kreistages aus dem Jahr 2022, den Landkreis bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu gestalten. Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong betonte die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen auf diesem Weg: „Mit dem Forum sei erstmals eine Plattform geschaffen worden, die Akteure aus Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik zusammenbringt, um die Zukunft der Region gemeinsam zu gestalten.“ Das Forum soll künftig regelmäßig stattfinden und den konstruktiven Austausch zu Klima- und Energiethemen weiter stärken.

