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Schülerbeförderung: Kreis kritisiert
unhaltbare Zustände bei Transdev

„Die Geduld ist aufgebraucht. Die Situation ist für Eltern, die ihre Kinder in die Verantwortung des ÖPNV geben müssen, absolut untragbar“, sagt Landrat Marko Boos, der den Frust und die Enttäuschung der Familien mehr als nachvollziehen kann. „Ich bin maßlos enttäuscht, dass Transdev es wiederholt nicht schafft, die elementare Aufgabe einer funktionierenden Schülerbeförderung sicherzustellen. Die Verantwortung dafür liegt ausschließlich beim Verkehrsunternehmen, das seine vertraglichen Pflichten wiederholt eklatant verletzt“, betont der Landrat.

Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) will die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz nun jede erdenkliche Maßnahme ausschöpfen, um die vertraglich zugesicherte Verkehrsleistung endlich durchzusetzen. „Wir werden nun alle rechtlichen Schritte mit Nachdruck prüfen – bis hin zu drastischen Konsequenzen für den Betreiber“, sagt Marko Boos entschlossen.