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Kreis und WVZ Maifeld-Eifel schaffen durch Digitalisierung mehr Service für Bürger

Der WVZ stellt Wasserhochbehälter als Standorte für Gateways bereit und beschleunigt so den Ausbau der LoRaWAN-Infrastruktur. Im Gegenzug nutzt der Verband die aufgebaute LoRaWAN-Infrastruktur des Kreises für die Fernauslese seiner Wasserzähler. Dafür wurden LoRaWAN-fähige Wasserzähler vom WVZ beschafft, die die Daten in verschlüsselter Form versenden. „In der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel sind bereits 40 funkfähige Wasserzähler im Piloteinsatz und die Ergebnisse erster Tests sehen sehr gut aus“, sagt Landrat Marko Boos, der zugleich Vorsitzender des WVZ ist.

Für die Anschlussnehmenden bringt die Umstellung konkrete Vorteile: Bei den Funkwasserzählern entfällt zukünftig die manuelle Ablesung, Zählerstände stehen bei Eigentumswechsel taggenau bereit, und ein Austausch ist frühestens nach zwölf Jahren vorgesehen. Für den Wechsel fallen keine Kosten an. Zudem melden die Zähler mögliche Leckagen. Der Austausch von insgesamt 32.500 Wasserzählern ist für die kommenden Jahre vorgesehen und erfolgt schrittweise. Vor jedem Wechsel erhalten die betroffenen Haushalte eine schriftliche Information. Mit der LoRaWAN-Infrastruktur schafft der Kreis MYK eine verlässliche, skalierbare Basis für standardisierte Fernauslese und weitere digitale Anwendungen.