Sr. M. Gabriele Schreck (rechts), Leiterin der Schönstätter Marienschule, begrüßt Burkhard Nauroth als neuen Vorsitzenden der Stiftung der Marienschule. Von links: Georg Moesta, Sr. M. Antonja Schomberg, Sr. M. Elvira Jutz. Bildquelle: Michael Defrancesco

Burkhard Nauroth ist neuer Vorsitzender der Stiftung der Schönstätter Marienschule

Burkhard Nauroth, Erster Beigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz, ist der neue Vorsitzende des Stiftungsrats der Schönstätter Marienschule. Nach 15-jähriger Tätigkeit wurde der bisherige Vorsitzende Georg Moesta verabschiedet. 

Die Stiftung dient dem Zweck, den Träger der Marienschule – also die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern – finanziell zu unterstützen und gleichzeitig auch Ideengeber für Neuentwicklungen zu sein. So fiel in Moestas Amtszeit das Errichten des Realschulzweigs, der Ganztagsschule, die Sanierung der Aula und das Einführen der Mittagsverpflegung. „Wir sind auf die Stiftung angewiesen“, betonte denn auch Sr. M. Antonja Schomberg im Namen des Trägers. „Wir könnten die Marienschule sonst nicht weiterführen.“ Es werde eine zweifache Strategie verfolgt: Zum einen soll durch die Gelder der Stiftung die Finanzierungslücke im Haushalt der Marienschule geschlossen werden, zum anderen soll das Stiftungskapital weiter aufgebaut werden, um langfristig planen zu können.

Burkhard Nauroth betonte, wie wichtig die Schönstätter Marienschule sei: „Viele junge Menschen und Familien suchen in der heutigen Welt Halt. Gerade darin liegt die Bedeutung konfessioneller Schulen.“  Die Marienschule sei nicht nur aus der Schullandschaft des Landkreises Mayen-Koblenz nicht mehr wegzudenken, sondern auch für die angrenzenden Kreise wichtig. In den kommenden Jahren stehen Sanierungsmaßnahmen in der Marienschule an: So sollen die Fenster renoviert werden sowie die Sanitäranlagen. Weitere Gelder werden für die Heizung sowie die weitere Digitalisierung der Schule gebraucht.

Die Schönstätter Marienschule ist eine staatlich anerkannte, katholische Mädchenschule in freier Trägerschaft. Die Privatschule orientiert sich an den Lehrplänen des Landes Rheinland-Pfalz und sieht Mädchenbildung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes als Garant für eine erfolgversprechende Zukunft. Rund 360 Schülerinnen besuchen derzeit die Realschule plus und 560 Schülerinnen das Gymnasium der Schönstätter Marienschule. Das Schulleben mit AGs, Projekten und Festen wird gemeinsam gestaltet. Dadurch entsteht eine optimale Durchlässigkeit zwischen den Schulen. In der Realschule plus werden die Schülerinnen zudem gezielt auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet. Nach der 12. Klasse ist das Fachabitur, nach der 13. Klasse das Abitur möglich.