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Wasserbüffelherde erschließt neue Flächen in den Thürer Wiesen

Die Wasserbüffel übernehmen in dem Lebensraum eine zentrale Rolle in der Landschaftspflege. Als „Mähmaschinen auf vier Beinen“ fressen sie sich kontinuierlich durch Schilf, Rohrkolben sowie grasartige Pflanzen. So verhindern sie unerwünschten Bewuchs, strukturieren die Grün- und Wasserflächen und verwandeln diese in ein offenes, artenreiches Landschaftsmosaik.

 

Bereits seit zehn Jahren sind die Wasserbüffel in den Thürer Wiesen aktiv und leisten seither zuverlässig einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz in diesem einzigartigen Feuchtgebiet. Zugleich haben sich die imposanten Tiere zu einem beliebten Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher etabliert.

 

„Wir freuen uns sehr, dass mit dem Einzug der Wasserbüffel nun auch die neue Fläche in den Thürer Wiesen offiziell als Projektgebiet eröffnet ist. Darauf haben wir mit Flächenankäufen lange hingearbeitet“, erklärt Tanja Stromberg, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis MYK.

 

Die Erweiterung war ursprünglich bereits im vergangenen Jahr vorgesehen, musste aufgrund eines Ölunfalls und daraus resultierenden Bodenverunreinigungen jedoch verschoben werden. Nach unbedenklichen Untersuchungsergebnissen aus dem Frühjahr konnte das Projekt nun gestartet werden. Insgesamt umfasst die Projektfläche

in den Thürer Wiesen damit nun fast 30 Hektar.

 

Pressekontakt:

Tanja Stromberg

Tel.: 0261/108-451

tanja.stromberg@kvmyk.de