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MYK-Pokal: Jury nimmt Bewerbungen unter die Lupe
Mit dem MYK-Pokal hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz auf Initiative von Landrat Marko Boos einen neuen Wettbewerb ins Leben gerufen, der das vielfältige ehrenamtliche Engagement im Landkreis sichtbar machen und würdigen soll. „Mit dem MYK-Pokal möchten wir die vielen Menschen würdigen, die sich Tag für Tag mit großem Engagement für ihre Heimat einsetzen. Die eingegangenen Bewerbungen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig das Ehrenamt in unserem Landkreis ist und mit welcher Kreativität unsere Städte und Ortsgemeinden ihre Gemeinschaft gestalten“, sagt Landrat Marko Boos.
Der Jury gehören Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Bereiche an. Neben Landrat Marko Boos wirken Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Jens Nikolai, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Mayen-Koblenz, Jonas Häring, Vorsitzender des Kreismusikverbandes Mayen-Koblenz, die beiden Vorsitzenden des Kreisjugendrings Mayen-Koblenz, Nico Sossenheimer und Philipp Pilcher, sowie der Verbandsgemeindebürgermeister Sebastian Busch an der Bewertung mit. Letztere wurde bei der Jurysitzung durch Tatjana Boos, Beigeordnete der Verbandsgemeinde Pellenz, vertreten. Die Beurteilung der Bewerbungen erfolgt nach einem klar definierten und transparenten Verfahren: Jedes Jurymitglied bewertet sämtliche Bewerbungen unabhängig voneinander anhand zuvor festgelegter Kriterien. Dabei werden unter anderem der Beitrag der Projekte für den gesamten Landkreis, die Stärkung des Ehrenamtes, der gesellschaftliche Mehrwert, die Nachhaltigkeit sowie der Innovationsgrad der eingereichten Initiativen berücksichtigt. Die Einzelbewertungen werden anschließend zusammengeführt und bilden die Grundlage für die Ermittlung der Preisträger. Der Gewinner des ersten MYK-Pokals wird schließlich im Rahmen einer Feierstunde Ende August im Kreishaus bekannt gegeben. Dort werden auch die Zweit- und Drittplatzierten ausgezeichnet. Neben der Auszeichnung sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.000 Euro ausgelobt. Der erste Platz erhält 7.000 Euro, der zweite Platz 3.000 Euro und der dritte Platz 2.000 Euro. Mit den Preisgeldern sollen die ausgezeichneten Kommunen ihre erfolgreichen Projekte fortführen oder neue Ideen für das ehrenamtliche Engagement umsetzen können.

