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Nach ungeschütztem Sex mit Prostituierten:
Gesundheitsamt warnt vor möglicher Syphilis-Ansteckung
Am 5. Oktober 2026 erhielten die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als zuständige Behörde Hinweise darauf, dass zwei Frauen im Raum Koblenz sexuelle Dienstleistungen ohne Kondom anbieten würden. Bei einer Kontrolle am darauffolgenden Tag, die mit Unterstützung der Polizei durchgeführt wurde, wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet und Untersuchungen beim Gesundheitsamt veranlasst. Inzwischen liegen die Untersuchungsergebnisse vor. Diese bestätigen bei beiden Frauen eine Infektion mit Syphilis.
Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektionskrankheit, die unbehandelt schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann. Besonders problematisch ist, dass eine Infektion zunächst ohne erkennbare Beschwerden verlaufen kann. Betroffene können die Krankheit daher unwissentlich an andere Menschen weitergeben.
Das Gesundheitsamt appelliert deshalb insbesondere an Männer, die Anfang Oktober im Raum Koblenz ungeschützten Geschlechtsverkehr im Zusammenhang mit Prostitution hatten, sich auch ohne Symptome untersuchen zu lassen. Da Syphilis gut mit Antibiotika behandelbar ist, sind eine frühzeitige Diagnose und Therapie besonders wichtig. Je nach Zeitpunkt des Kontakts kann eine erneute Untersuchung erforderlich sein. Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, sollte sich an seinen Hausarzt, einen Facharzt oder das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz wenden. Die Beratung erfolgt vertraulich.

